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Wir sind keine Spaßpartei

Dieter Klein (Piratenpartei)

CASTROP-RAUXEL Piratenpartei – klingt das nicht arg nach „Fluch der Karibik“ und Taka-Tuka-Land? „Für Menschen, die sich mit uns nicht weiter beschäftigen, ist das wohl so, das gebe ich zu“, sagt Dieter Klein, Landtagskandidat der Piratenpartei für den Castrop-Rauxeler Wahlkreis.

von Von Thomas König

, 28.04.2010
Wir sind keine Spaßpartei

Dieter Klein (Piratenpartei)

„Aber wir sind keine Spaßpartei. Da steckt schon mehr dahinter.“ Den Parteinamen habe man aus Schweden übernommen. Er drücke eine Haltung und Bewegung aus, die es auch auf anderen Ebenen gebe: „Homosexuelle etwa haben das Schimpfwort ‚Schwule‘ umgedreht, sich zu eigen gemacht und die Schwulenpartie gegründet. Ähnlich ist das bei uns. Wir galten als die bösen Hacker, die sich an keine Regeln halten, als Internet-Piraten eben“, sagt der 46-jährige Klein, der sich am 9. Mai um ein Landtagsmandat bewirbt.  

Der gebürtige Dortmunder lebt in Bodelschwingh, ist Programmierer und Netzwerkadministrator und arbeitet als Berater in der Telekommunikations-Branche. Die Diskussion um die Gesetze, die den Zugriff auf kinderpornografische Seiten im Internet verhindern sollen, habe ihn schließlich motiviert, selbst politisch aktiv zu werden: „Ich bin gegen Kinderpornografie. Aber ich bin auch gegen Zensur-Strukturen im Internet“, sagt Klein. Zudem biete die Piratenpartei ein weitaus größeres Spektrum: „Wir sind sehr basisdemokratisch orientiert und wollen Plattformen für die Mitbestimmung schaffen.

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