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Wohnblöckeder GeWo fallen

CASTROP Lang hat's gedauert, jetzt tut sich richtig was an den mächtigen Wohnblöcken der Gesellschaft für Wohnungs- und Städtebau (GeWo) an Richard-Wagner-Straße und In der Kemnade.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 18.12.2007

Der Abriss der Blöcke mit insgesamt 84 Wohnungen ist eingeläutet, zur B 235 hin sind ellenlange Bauzäune aufgestellt, auch der hintere Bereich ist wegen der Abbrucharbeiten gesperrt. Sorgen machen der GeWo derzeit nur die noch immer im Wendehammer abgestellten Autos. "Offenbar von Menschen, die in der Innenstadt arbeiten", sagt Jörg Dahmer von der GeWo.Abbruchkosten von 300 000 Euro

Für die Arbeiten auf dem Riesen-Grundstück, die sich über zwei bis drei Monate hinziehen werden, gibt es ein eigenes Rückbaukonzept, in das auch ein Geologe eingespannt ist, der nach möglichen Altlasten guckt. Denn natürlich muss ein Entsorgungsnachweis geführt werden. Die reinen Abbruchkosten auf dem rund 16 000 Quadratmeter großen Grundstück belaufen sich auf 300 000 Euro. In der Kemnade sind die ersten Holzfenster bereits herausgerupft worden, bis Freitag wird mächtig weitergearbeitet, dann ist Pause bis zum 2. Januar. Und was passiert in der Zukunft in der durchaus exponierten Lage an der B 235? "Erstmal nichts", sagt Jörg Dahmer. Klar, keiner weiß, was im kommenden Jahr mit dem zum Verkauf freigegebenen Mutter-Unternehmen LEG wird. Es sei aber schon geplant, erklärt Dahmer, dass dort wieder Mietwohnungsbau hinkäme, auch nach einem Eigentümerwechsel käme der neue Inhaber nicht umhin, dort aktiv zu werden.Seit vier Jahren sind die Blöcke nicht mehr neu vermietet worden

Das Sagen in 2008 hat auf jeden Fall der Stadtbetrieb EUV, denn der geht wegen des Landwehrbachs auf oder besser in das Gelände, um zunächst mal zu parzellieren. Dort soll der Bach parallel zur Bahntrasse ja an die Oberfläche kommen, bevor er unter der B 235 wieder unterirdisch verschwindet, um am Stadtgarten erneut ans Licht zu kommen. Seit vier Jahren hat die GeWo die Blöcke aus den 50-er Jahren nicht mehr neu vermietet. Wegen des geplanten Abbruchs zogen die ersten Mieter schon vor fünf Jahren aus.

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