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Wundertüte Hammerkopfturm

SCHWERIN Ein bisschen verhält es sich beim Hammerkopfturm wie beim Hallenbad. Das vor Jahren bei der Sanierung als die große Wundertüte in die Kostenrechnung der Stadt einging. Stadtentwickler Martin Oldengott berichtete im Bauausschuss jedenfalls von der Wundertüte Bergbau-Denkmal.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 03.12.2007
Wundertüte Hammerkopfturm

Die Sanierung des Turmes wird ein bisschen teurer als erwartet.

„Tagtäglich überleben wir Überraschungen.“ Wie berichtet, laufen seit Anfang Oktober die Sanierungsarbeiten, um das seit dem Frühsommer 2005 gesperrte Wahrzeichen an der Bodelschwingher Straße bald wieder „entzäunen“ zu können. Hauptproblem ist und bleibt das Wasser. In der Vergangenheit ist es überall hereingekrochen, hat vor allem die Balustrade unterspült. Oldengott: „Rückblickend können wir sagen, zum Glück ist nichts passiert.“

Mehr als 297 000 Euro Die Umrandung unter dem Kopf des Turms, von der bei guter Sicht ein hervorragender Ausblick möglich ist, soll künftig wieder zu besonderen Gelegenheiten begehbar sein. Und zwar über einen Rost, damit das Wasser nicht wieder Unheil anrichtet.

Mit den kalkulierten 297 000 Euro, von denen 90 Prozent über das Ökologieprogramm des Landes und zehn Prozent über Kreismittel kommen, wird es allerdings Essig. Oldengott: „Ein bisschen mehr wird es schon kosten, das stellt aber kein Problem dar.“

Einzel-Gewerke Die sieben Einzel-Gewerke sind nach dem langen Abstimmungsprozess mit Fachleuten und der Denkmalbehörde laut Oldengott an Castrop-Rauxeler oder an Unternehmen aus der Region gegangen. Vor die Fenster kommen spezielle Schutznetze, damit die Scheiben künftig nicht mehr zerschossen werden können.

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