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Castroper TV: Aus in der zweiten Runde

CASTROP-RAUXEL Endstation in der zweiten Runde des Westfalenpokals. Die Landesliga-Handballerinnen des Castroper TV haben gegen die Spielfreunde Senne in eigener Halle mit 18:24 (6:12) verloren. Vor allem die Anfangsphase machte Castrop zu schaffen.

von Von Arne Niehörster

, 09.10.2007

"Ganz klar, wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren", sagt Beatrice Kuckel vom CTV. Den Ball in den ersten vier Angriffen dem Gegner aus der Landesliga 1 "praktisch in die Hand gespielt", liefen die Castroperinnen stets einem Rückstand von fünf, sechs Toren (8. Minute 1:6, 21. Minute 4:10) hinterher. Denn der vor allem im Angriff stark aufspielende Gast verwertete die Angriff zu Beginn der Partie sicher - im Gegensatz zum CTV.

"Wir haben zu oft Pfosten und Latte getroffen", beklagt Kruckel die magere Ausbeute in der Offensive. Und dazu kamen noch zahlreiche technische Fehler.

"Sabrina Scheurer konnte zwar ihr Spiel durchziehen und einige Bälle wegfischen um schnelle Konter zu laufen", so Kuckel. Doch das Team kam im Angriff "nicht auf Touren".

In der Deckung waren es weniger individuelle Ausfälle, als vielmehr das starke Angriffsspiel der Gäste. Kuckel: "Gegen so eine Mannschaft haben wir noch nicht gespielt. Die waren schon ziemlich gut."

Immer wieder leichte Tore - für Senne

Das hohe Tempo konnte man gerade in Halbzeit eins nicht mitgehen. Die Lücken am eigenen Sechs-Meter-Kreis wurden zu groß und gerade die Senner Kreisläuferin kam immer wieder zu leichten Toren. Und ständig Beine oder Arme dazwischen bringen, konnte auch nicht Nurdan Schmidt. Die Torfrau vom CTV parierte zwei Siebenmeter und erreichte als einzige Castroperin Normalform.

"Die Niederlage geht schon in Ordnung", resümiert Kuckel. Eine Niederlage, mit der sich auch "Spieler-Trainerin" Maike Rung abfinden musste. Sie hat den angestammten Coach Ulrich Copar (Urlaub) vertreten. Am Dienstag trainiert er wieder das Team und muss sich mit seinen Mädels auf das Spiel gegen Gladbeck vorbereiten.

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