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Christa Thoben eröffnet neue Ausbildungsabteilung

Forum Politik und Mittelstand

KREIS COESFELD Hohen Besuch hatte die Kreishandwerkerschaft in ihrem Technologie-Zentrum in Coesfeld. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben war aus Düsseldorf gekommen – und das gleich aus doppeltem Anlass.

von Von Matthias Münch

, 20.04.2010

Als Ehrengast eröffnete sie die neue Ausbildungsabteilung für Feinwerkmechanik und CNC-Maschinen. Zweiter Grund für ihren Besuch war die Reihe „Forum Politik und Mittelstand“, den die Kreishandwerkerschaft an diesem Tag zum dritten Mal durchführte. Zusammen mit Christa Thoben war unter anderem auch der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier nach Coesfeld gekommen.

Zunächst führten Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann, sein Stellvertreter Ferdinand Limberg und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck die Gäste durch die Handwerks-Bildungsstätten, wobei der Schwerpunkt natürlich auf der neuen Abteilung lag. Erklärt wurden die hochmodernen computergesteuerte Maschinen für die Metallbearbeitung.   Nach dem Rundgang startete im Saal des Technologie-Zentrums das Forum mit zwei Themen: 1. Innovation und Bildung als wichtige Voraussetzungen für das Wachstum, 2. Schwerpunkte der Mittelstandspolitik des Landes NRW. Dazu begrüßte Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann rund 150 Gäste aus Wirtschaft und Politik.

  Die Wirtschaftsministerin ging in ihrem Vortrag auf beide Themen des Tages ein. Sie betonte die Priorität, die die Politik auf Bildung und Ausbildung legen müsse. Dafür werde sie auch in künftigen Haushaltsberatungen des Landes kämpfen. Und Christa Thoben brach eine Lanze für den Mittelstand: „Wenn wir eine gedeihliche Zukunft gestalten wollen, dann müssen wir ganz stark auf die familiengeführten Unternehmen setzen.“ Denn die arbeiteten am nachhaltigsten. An der anschließenden Diskussion nahmen neben der Ministerin noch Werner Jostmeier, Ferdinand Limberg, Erich Heeren (Obermeister der Metall-Innung Coesfeld) und Matthias Runge (Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Metall NRW) teil.

Im Zuge der Gesprächsrunde unterstrich Ferdinand Limberg als Mann der Praxis mit einem Landmaschinen-Betrieb in Nordkirchen, noch einmal die Bedeutung der neuen Schulungsstätte: „Wir müssen jungen Leuten solche attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten mit modernsten Maschinen bieten, weil wir sonst in wenigen Jahren einen erheblichen Fachkräftemangel beklagen werden. Deshalb müssen wir jetzt etwas tun.“ Dass der Mittelstand als Export- und Jobmotor der deutschen Wirtschaft weiterhin einen großen Bedarf an qualifizierten Leuten haben wird, darüber waren sich alle einig.