Christkind beantwortet Briefe aus aller Welt

Kurz vor Heiligabend hat auch für das Christkind in Engelskirchen der Endspurt begonnen. Mehr als 120 000 Briefe seien in der eigens eingerichteten Postfiliale am Engels-Platz eingetroffen, berichtete Postsprecherin Britta Töllner am Donnerstag. Bis zum 24. Dezember rechne man sogar mit 130 000 Einsendungen - das wären 2000 mehr als im vergangenen Jahr.

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Engelskirchen

, 21.12.2017, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Antwortbriefe in Engelskirchen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Antwortbriefe in Engelskirchen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Seit Mitte November kommen Tag für Tag Kisten mit Briefen und Wunschzetteln in Engelskirchen an - insgesamt aus 56 verschiedenen Ländern. Gewissenhaft antwortet das Christkind auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch und in Blindenschrift. Insgesamt 14 Helfer stehen ihm dafür zur Verfügung.

Die Wunschzettel sind oft aufwendig und kunterbunt gestaltet. Ungewöhnlich sind aber auch manche Wünsche: Virginia etwa möchte gerne Youtuberin werden und braucht dafür unbedingt einen Computer. Der kleine Hans-Christian hingegen wünscht sich, dass sein Onkel nicht mehr raucht und dass die Abholzung der Wälder aufhört. Und nicht nur viele Wünsche kommen nach Engelskirchen: Von manchen Kindern erhält das Christkind auch einfach eine nette Einladung oder eine Freundschaftsanfrage.