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Chvrches: Sauberer Synthie-Pop aus Schottland

Erfurt. Im Juni treten Chvrches beim Hurricane- & Southside Festival auf. Den passenden Soundtrack für sonnige Festivaltage findet man auf ihrem neuen Album.

Chvrches: Sauberer Synthie-Pop aus Schottland

Düstere Texte und fluffige Melodien: Chvrches. Foto: Danny Clinch/Universal Music

Die Liebe ist tot. So lautet zumindest der übersetzte Titel des neuen Album des schottischen Trios Chvrches.

Ob Sängerin Lauren Mayberry, Iain Cook und Martin Doherty Musik machen, obwohl, oder gerade weil die Liebe ausgegangen ist, lässt sich allerdings nur schwer sagen. Denn teils düstere Textzeilen über Religion, Flucht, Sexismus und eben Liebe treffen bei „Love Is Dead“ durchaus auf Gute-Laune-Melodien.

Chvrches sind eine Band des digitalen Zeitalters: Als sie sich vor Rund sechs Jahren zusammenfanden waren sie vor allem in Blogs und Tumblrs ein Thema. Auch die Schreibweise des Bandnamen macht deutlich, dass die drei die Suchmaschinen zu eindeutigen Ergebnissen statt Vorschlägen für Kirchenchöre führen wollen.

Das mittlerweile dritte Album der Gruppe ist perfekt produzierter Synthie-Pop. Vielleicht etwas zu perfekt. Grammy-Gewinner Greg Kurstin, der etwa für Adeles „Hello“ verantwortlich war, hat einen Großteil der Stücke mitproduziert. Schnitzer sucht man auf dem Album genauso vergebens wie ernsthafte Überraschungen.

Es fehlt deshalb aber nicht an radiotauglichen Stücken oder an Material für die zig Festivals, auf denen das Trio auch in diesem Sommer fast als Headliner spielen wird. Das beweist schon die von Mayberrys kindlicher Stimme getragene Hymnen-Single „Miracles“.

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