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Clement will nicht aus der SPD austreten

BERLIN Wolfgang Clement will nicht aus der SPD austreten. Das sagte der Ex-Wirtschaftsminister in einem vorab aufgezeichneten Interview für die Sendung des ARD-Talkmagazins „hartaberfair“, das am Mittwoch ausgestrahlt wird.

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Clement will nicht aus der SPD austreten

Der ehemalige NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD).

Von Moderator Frank Plasberg auf Forderungen aus seiner Partei angesprochen, sein Parteibuch zurückzugeben, sagte er nach Angaben der Redaktion: Das werde er nicht tun, sondern das werde er behalten. “Es entscheidet ja nicht irgendjemand über einen Ausschluss aus der Sozialdemokratie. Das entscheide ich oder ein Ausschlussverfahren, dem ich mich sehr gerne stelle und natürlich auch mit großem Engagement stellen werde.“ Austritt nur, wenn SPD und Linke ein Bündnis eingehen Clement kündigte allerdings seinen Austritt für den Fall an, dass es im Bund oder in seinem Heimatland Nordrhein-Westfalen ein Regierungsbündnis zwischen SPD und der Linken geben würde. Clement erklärte für solch einen Fall: „Dann wäre für mich die Grenze erreicht.“ Kritik an Ypsilanti erneuert Clement erneuerte in dem Gespräch seine Kritik an der hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti und betonte, sie nicht wählen zu wollen. Zwischen seinen Auffassungen zum Beispiel in der Energiepolitik und der von Ypsilanti gebe es unüberbrückbare Gegensätze. Er wehrte sich gegen Vorwürfe mangelnder Loyalität und machte darauf aufmerksam, dass man im Gegenteil Ypsilanti 2003 Illoyalität hätte vorwerfen können, als diese ein Mitgliederbegehren gegen die Sozialpolitik von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD)unterschrieben habe.

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