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Co-Trainer Stefan Weiß tritt beim VfL zurück

KREISGEBIET Unterschiedlicher hätte der achte Spieltag in der Fußball-Kreisliga A nicht laufen können: Während VfL Werne und SV Herbern II knappe Siege einfuhren, trennten sich TuS Ascheberg und der Werner SC spektakulär 4:4. Leer ging dagegen der SV Stockum aus. Die Trainer zeigten gemischte Reaktionen. Ein Co trat sogar zurück.

von Von Henner Henning und Dominik Gumprich

, 02.10.2007
Co-Trainer Stefan Weiß tritt beim VfL zurück

<p>Trat überraschend als Co-Trainer des VfL Werne zurück: Stefan Weiß. D. Gumprich</p>

Erleichtert war WSC-Trainer Norbert Runge nach der nervenaufreibenden Aufholjagd. In den letzten zwölf Minuten schaffte seine Elf die Wende und rettete nach einen 1:4-Rückstand noch einen Punkt. „Nach diesem Spielverlauf muss man zufrieden sein“, konstatierte Runge. Mit dem Auftreten in den ersten 80 Minuten dagegen war er nicht einverstanden. „Wir hatten zu viele Ballverluste und sind nicht richtig zum Ball gegangen“, analysierte er.TuS Aschebergs Trainer Ivo Kolobaric war nach dem Schlusspfiff sprachlos. „Ich hatte auch beim 4:1 noch ein ungutes Gefühl. Wir standen zu unsicher“, ahnte er das Unheil voraus. Der VfL Werne konnte einen drohenden Punktverlust in der letzten Minute abwenden. Dubravko Drlja schoss das erlösende 2:1 für die Evenkämper gegen den SV Südkirchen II. Nach dem Spiel verlor der VfL aber dennoch: Co-Trainer Stefan Weiß warf überraschend das Handtuch. Er selbst hatte sich diesen Schritt schon länger geplant, wollte aber erst im Dezember zurücktreten. „Ich habe meine Entscheidung vorgezogen, weil meine Familie zu kurz kommt. Außerdem fehlt mir im Moment der nötige Antrieb. Das Kapitel Fußball werde ich erst einmal auf Eis legen. Es war eine rein persönliche Entscheidung“, sagte Weiß. Der SV Stockum verlor knapp mit 0:1 gegen Herberns Reserve. SVS-Coach Michael Wierling: „Wie so oft kann ich der Mannschaft nur den Vorwurf machen, dass sie ihre Chancen nicht nutzt. Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter.“ Am kommenden Sonntag sind die Stockumer in Nordkirchen zu Gast.

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