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Coach Hasenhüttl redet RB-Mannschaft stark

Kostritz. Mit einer Rede vor der gesamten Mannschaft und einigen Einzelgesprächen hat RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl seine Spieler auf das wichtige Heimspiel im Kampf um den Einzug in den internationalen Wettbewerb eingestimmt.

Coach Hasenhüttl redet RB-Mannschaft stark

Ralph Hasenhüttl will mit den Leipzigern die internationalen Plätze erreichen. Foto: Jan Woitas

„Ich habe einfach versucht, alle mitzunehmen in unserer jetzigen Situation“, sagte der Coach des kriselnden deutschen Fußball-Vizemeisters bei einer Pressekonferenz in Kostritz. „Ich glaube schon, dass ich mit den Worten den richtigen Punkt getroffen habe.“

Hasenhüttl gab sich trotz der Negativserie von vier Niederlagen und nur einem Remis in den vergangenen fünf Pflichtspielen sowie der personellen Probleme kämpferisch vor der Partie am Samstag gegen den abstiegsgefährdeten VfL Wolfsburg. „Wir werden keine weiße Flagge hissen“, sagte er. Man wolle das Maximum aus den Partien gegen Wolfsburg und eine Woche später bei Hertha BSC herausholen. Hasenhüttl konstatierte allerdings: „Wir wissen auch, dass wir im Moment nicht bis zur letzten Rille mit Selbstvertrauen vollgestopft sind.“

Der RB-Trainer muss neben den Langzeitverletzten Marcel Halstenberg und Marcel Sabitzer auch noch auf die gesperrten Emil Forsberg, Naby Keita und Willi Orban verzichten. Ein Comeback von Konrad Laimer nach einem Muskelriss ist offen, er nahm am Vortag das Training mit der Mannschaft erst wieder auf. In der Tabelle haben die Leipziger auf dem sechsten Platz nur noch einen Punkt Vorsprung auf Eintracht Frankfurt. Der Rückstand auf Platz vier, der die erneute Teilnahme an der Champions League bedeuten würde, beträgt bereits fünf Zähler.

Dominik Kaiser schließt nach dem Ende seiner Zeit bei RB Leipzig auch einen Wechsel ins Ausland nicht aus. Das sei vorstellbar, aber kein Hauptkriterium, sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler. Kaiser wird die Leipziger nach dieser Saison verlassen. Er war im Sommer 2012 von der TSG Hoffennheim zum damaligen Viertligisten gewechselt.

In dieser Saison hatte Kaiser weniger Einsatzzeiten als erhofft. „Das musste ich schlucken“, sagte er. Kaiser kam in 46 RB-Partien in dieser Saison bisher elfmal zum Einsatz. Eine Entscheidung über einen neuen Arbeitgeber steht noch aus. „Ich bin wirklich immer noch offen für alles.“ Entscheidend sei, dass er häufiger die Möglichkeit bekomme, auf dem Feld zu stehen. Für Kaiser findet am 13. Mai ein Abschiedsspiel in der Red Bull Arena statt.

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