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Crash von Rast überschattet Mortara-Sieg

Klettwitz. Überschattet von einem schweren Unfall des Titelverteidigers René Rast hat Mercedes-Pilot Edoardo Mortara den dritten Saisonlauf im Deutschen Tourenwagen Masters gewonnen.

Crash von Rast überschattet Mortara-Sieg

Sieger auf dem Lausitzring: Mercedes-Pilot Edoardo Mortara. Foto: Uwe Anspach

Der Italiener fuhr im chaotischen Rennen auf dem Lausitzring vor den beiden BMW-Fahrern Timo Glock und Philipp Eng aus Österreich über die Ziellinie. Neuling Eng stand damit erstmals auf dem Podium.

In der Gesamtwertung führt weiterhin der frühere Formel-1-Pilot Glock mit nun 62 Punkten vor dem britischen Mercedes-Piloten Gary Paffett (45). Dritter ist nun Mortara (37), der seinen Sieg erst in der Schlussphase des Rennens herausfuhr. „Das ist ein besonderer Sieg für mich, denn es ist der erste mit Mercedes“, sagte Mortara bei Sat.1. „Wir hatten eine tolle Strategie.“

Nachdem es bereits beim Start zu einem Unfall zwischen den beiden Audi-Piloten Nico Müller (Schweiz) und Jamie Green (England) gekommen war, erhielt das Auto ihres Markenkollegen Rast kurze Zeit später einen Schlag vom Audi des Franzosen Loïc Duval. Rast überschlug sich und schied wie seine drei Audi-Kollegen aus. Der Mindener blieb unverletzt, saß aber schockiert neben der Strecke. „Mir geht es erstaunlich gut“, sagte Rast später. „Das Auto ist sehr sicher, von daher bin ich happy, dass ich gesund bin.“ Rast wurde später aber vorsorglich ins Krankenhaus gebracht und sollte dort über Nacht zur Beobachtung bleiben. Für den Sonntag erhielt er Startverbot.

Damit verlor die Ingolstädter Marke vier Fahrzeuge in der Startphase des Rennens - und kassierte nach dem Saison-Fehlstart vor zwei Wochen in Hockenheim einen weiteren Rückschlag. Bester Ringe-Fahrer in der Lausitz war Mike Rockenfeller auf dem elften Platz. Beim vierten Saisonlauf am Sonntag (13.30 Uhr) wird Rast nach eigener Aussage wegen seines schwer beschädigten Autos nicht am Start sein.

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