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Kleiner Kreis für Nachfolge von Steffi Jones

DFB-Funktionär: Meinert sagt für Bundestrainer-Job ab

Frankfurt/Main Junioren-Nationalcoach Maren Meinert spielt bei der Nachfolge-Suche für Steffi Jones als Bundestrainerin der Frauenfußball-Nationalmannschaft keine Rolle. Auch Ralf Kellermann vom VfL Wolfsburg kommt nicht in Frage. Die Spur könnte in die Schweiz führen.

DFB-Funktionär: Meinert sagt für Bundestrainer-Job ab

Maren Meinert hat die deutsche Auswahl bei der U20-WM in Japan 2012 auf Rang zwei geführt. Zwei Jahre später sprang wie schon 2010 der Titel heraus. Foto: dpa

Meinert hat laut Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter der Nationalmannschaften beim Deutschen Fußball-Bund, „aus familiären Gründen abgesagt“. Ralf Kellermann, der als Chefcoach mit dem VfL Wolfsburg dreimal deutscher Meister und zweimal Champions-League-Sieger war und dort nun als Sportdirektor arbeitet, ist für Jones-Vorgängerin Silvia Neid kein Thema.

"Er hat keine Lizenz"

„Er hat keine Lizenz“, sagte sie am Rande des DFB-Pokalspiels 1. FFC Frankfurt - Turbine Potsdam am Dienstagabend. Der fehlende Fußball-Lehrer-Schein ist aber kein Problem: Die UEFA fordert für einen Nationaltrainer nur die A-Lizenz, diese reicht auch in der Bundesliga. Keinen Fußball-Lehrer-Schein hat neben Kellermann beispielsweise auch Bayern Münchens Coach Thomas Wörle.

Steffi Jones als Bundestrainerin entlassen

Horst Hrubesch übernimmt interimsweise die DFB-Frauen

Frankfurt Steffi Jones hat ihren Job als Trainerin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft verloren. Die 45-Jährige könnte dem Verband in einer anderen Funktion erhalten bleiben.mehr...

Die Entscheidung über die neue Bundestrainerin oder den neuen Bundestrainer wird das Präsidium mit Reinhard Grindel an der Spitze fällen. Neid hatte die Auswahl 2016 zum Olympiasieg geführt und leitet mittlerweile die Scouting-Abteilung beim Deutschen Fußball- Bund. Der DFB hatte Jones am Dienstag von ihren Aufgaben entbunden.

Hrubesch springt ein

Interimscoach für die beiden bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele im April gegen Tschechien und in Slowenien ist Horst Hrubesch. Der 66-Jährige war 2016 in Rio des Janeiro Coach der deutschen Auswahl der Männer, die bei den Sommerspielen Silber geholt hatte. Hrubesch forderte, in Ruhe in den kommenden Wochen einen Lösung zu finden, die „über die nächsten Jahren den deutschen Frauenfußball wieder fit macht für Titel“. Es gebe ein klares Anforderungsprofil.

Als eine Kandidatin gilt die frühere Nationalstürmerin Martina Voss-Tecklenburg. Die 50-Jährige führte die Auswahl der Schweiz 2015 erstmals zu einer WM und sitzt inzwischen im Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf.

Von dpa

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