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Handball: Ammeloe/Ellewick unterliegt Haltern

DHG muss zurück in die Bezirksliga

VREDEN Vredener Handballerinnen verlieren letztes Heimspiel gegen Haltern trotz starken Kampfes knapp. Damit besteht keine Chance mehr auf den Ligaerhalt.

DHG muss zurück in die Bezirksliga

Allem Engagement zum Trotz gingen Anke Wilmer (am Ball); Lena Laurich (2.v.l.) und die DHG im letzten Heimspiel als Verlierer vom Platz. Damit ist der Abstieg nicht mehr abzuwenden Foto: Johannes Kratz

Die Handballerinnen der DHG Ammeloe/Ellewick sind nach nur einem Jahr in der Landesliga wieder in die Bezirksliga abgestiegen. Im letzten Saisonheimspiel mussten sich die Vredenerinnen trotz einer starken kämpferischen Leistung dem Tabellenzweiten HSC Haltern-Sythen knapp mit 23:25 geschlagen geben. Mit 13:29 Punkten hat die DHG als Schlusslicht der Tabelle einen Spieltag vor Saisonende keine Chance mehr, noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern.

„Das war heute eine gute Leistung, lobte Interimstrainer Dirk Streich seine Schützlinge. „Leider hat sich die Mannschaft nicht für ihr gutes Spiel belohnen können.“ „Wenn wir immer so gut agiert hätten, wären wir wohl nicht abgestiegen“, ergänzte Slava Vorobev, der die DHG auch in der nächsten Saison trainieren wird.

Nervöser Anfang

Nach einigen nervösen Anfangsminuten fanden die DHG-Spielerinnen gut in die Partie. Mit einer sicheren Abwehr und schnell vorgetragenen Angriffszügen erarbeiteten sich die Spielerinnen in den ersten acht Minuten einen 5:3-Vorsprung. In der Folge leistete sich die DHG-Sieben einige Fehler im Aufbauspiel. Nach Ballgewinnen in der Abwehr landeten die langen Pässe vom eigenen Kreis aus beim Gegner. Die HSG Haltern-Sythen kam auf, glich mit dem Treffer zum 6:6 nach zwölf Minuten aus und setzte sich bis kurz vor der Pause auf 13:10 ab. Nach 30 Minuten lagen die Gäste mit 14:12 in Führung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb die DHG in den ersten acht Minuten ohne Torerfolg. Die Gäste bauten ihre Führung in dieser Phase bis auf 18:12 aus. Die Vredenerinnen gaben sich aber noch nicht geschlagen und starteten mit Erfolg eine Aufholjagd. Und unter dem Jubel der gut 70 Zuschauer glich Jana Hackfort nach 16 Minuten zum 19:19 aus.

Nichts für schwache Nerven

Die spannende Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Die HSG Haltern-Sythen lag ständig knapp mit einem Treffer vorn, musste aber immer wieder den Ausgleich einstecken. Auch die DHG hatte einige Chancen, selbst in Führung zu gehen. Die Angreiferinnen konnten ihre Möglichkeiten aber nicht nutzen, weil die Torfrau oder der Pfosten weitere Gegentore verhinderten. Drei Minuten vor Schluss setzten sich die Gäste in Überzahl auf 23:21 ab und gewannen am Ende mit 25:23.

DHG: te Poele, Terbille – Albersmann (7 Tore), Wilmer (5), Hackfort (4), Laurich (3), Diana Waning (2), Moersig (1), Kemper (1)

Siebenmeter: DHG (1/2), Haltern-Sythen (3/5)

Zeitstrafen: DHJG (3), Haltern-Sythen (3)

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