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DRK-Helfer leisteten Beistand

SÜDKIRCHEN „Es ist schlimm genug, doch Südkirchen ist knapp an einer größeren Katastrophe vorbeigeschrammt.“ Michael Hofmann, organisatorischer Leiter des DRK-Einsatzes, ist der Schrecken auch am Morgen danach noch anzumerken. Das DRK war mit 42 Mitgliedern im Einsatz.

von Von Theo Wolters

, 12.11.2007
DRK-Helfer leisteten Beistand

Hofmann, Michael

 „Wir haben im Kreis drei Einsatzgruppen, zwei von ihnen sind nach Südkirchen geschickt worden.“ Zudem hätten vier Unfallseelsorger die Betreuung übernommen. Hofmann: „Die medizinische Versorgung durch zwei Notärzte hatten wir schnell geregelt.“ Das verletzte Kind sei zunächst von anwesenden Ärzten versorgt worden.

Ölflecken auf der Kleidung

Neben der Versorgung der Verletzten habe sich das DRK dann um Zugteilnehmer gekümmert. „Viele Kinder und Eltern hatten einen Schock. Wir haben Bürger, die um eine Betreuung gebeten haben, im Feuerwehrgerätehaus gesammelt.“ Unter anderem die Zugteilnehmer, über die der PKW geflogen ist. Einige von ihnen hatten Ölflecke auf ihrer Kleidung, denn beim Aufprall auf die Betonumrandung war die Ölwanne des Unfallwagens aufgerissen worden. Viele seien auch erst nach Hause gefahren, hätten dann aber gemerkt, dass sie die Erlebnisse nicht verarbeiten können. „Diese haben wir dann mit Fahrzeugen von ihren Wohnungen abgeholt und zum Gerätehaus gefahren.“ Dort sind sie von den Notfallseelsorgen betreut worden. Das DRK übernahm auch die Verpflegung der rund 30 Bürger.

Kinder wurden abgeholt

Im Gerätehaus wurden zunächst auch die PKW-Fahrerin und ihre beiden Kinder, die auf dem Rücksitz saßen, betreut. Die Kinder wurden von ihrem Vater abgeholt, während die Mutter ins Krankenhaus Lünen gebracht wurde. „Die Eltern des verletzten Jungen wurden ebenfalls zunächst von uns betreut“, so Hofmann. Der Vater sei im Rettungswagen mitgefahren, während die Mutter mit einem Privat-PKW nach Münster gefahren sei. Die Betreuung durch das DRK dauertebis gegen 21 Uhr. „Auch am Morgen danach haben uns noch Bürger angerufen.“ Sie hätten am Abend erst gedacht, sie könnten es selbst verkraften. Doch nach einer unruhigen Nacht haben sie sich dann doch an das DRK gewandt.

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