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Das Derby ist für Dingen der letzte Strohhalm

RN-Spiel des Tages

CASTROP-RAUXEL Die Strohhalme gehen den Fußballern von Schlusslicht SV Dingen im Abstiegskampf der Kreisliga A so langsam aus. An einen der letzten klammern sich die Dingener im RN-Spiel des Tages beim FC Frohlinde. Bis zum rettenden Ufer muss Dingen zehn Punkte aufholen.

von Von Moritz Süß und Jens Lukas

, 23.04.2010
Das Derby ist für Dingen der letzte Strohhalm

Ömer Yildiz und seine Teamkameraden vom SV Dingen treten beim FC Frohlinde an.

Vor der Begegnung an der Brandheide am Sonntag, 25. April, läuft die Elf von SVD-Coach Heiner Parthesius dem Vorletzten ASC Leone mit sieben Punkten Rückstand hinterher. Die Hoffnung auf den zweiten Saisonsieg für die Mannschaft von der Westheide wird durch das 1:1 im Hinspiel gegen Frohlinde genährt. Trainer Parthesius muss allerdings auf zwei wichtige Stammkräfte verzichten: Andre Gräwe und Levent Yesilbas fehlen. „Beide sind unverzichtbar für unser Team“, betont auch der SVD-Vorstandsmann Klaus Holzner. Zuletzt beim unglücklichen 0:1 gegen Marokko Herne liefen die Europastäder bereits ohne das Duo auf. Holzner: „Wir müssen versuchen, mit dem Rest der Mannschaft die Tore zu schießen.“ Lichtblick für Dingen: Yunus Yildiz streift sich nach einer dreiwöchigen Urlaubspause das Torwarttrikot wieder über.

Den Frohlinder Goalgetter Torsten Leszcynski sieht Klaus Holzner als größten Gefahrenherd für sein Team: „Der ist gefährlich.“ Womöglich läuft Leszcynski (Wadenzerrung) gar nicht auf, berichtet Frohlindes Sportlicher Leiter Michael Röstel, der den aus privaten Gründen fehlenden Coach Siggi Schanneck auf der Trainerbank vertritt. Und auch der zweite Stürmer, Sphend Morina (angeschlagen), könnte neben Patrick Steble (Arbeit) ausfallen. Dennoch spielen die Frohlinder laut Röstel „voll auf Sieg.“ Nicht zuletzt, um das blamable 0:6 der Vorwoche bei der abstiegsgefährdeten SG Castrop vergessen zu machen. Röstel: „Die Mannschaft hat sich beim Training am Dienstag einsichtig gezeigt, dass ihre Leistung indiskutabel war. Das sah ja in Castrop beinahe so aus, als ob das Spiel verschoben gewesen wäre. War es aber nicht.“