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Das Glück ist zurück in Ellewick

Drei Siege am Stück für den ASV

Die Hinrunde nur knapp über den Abstiegsplätzen beendet, hat sich der ASV Ellewick im neuen Jahr mächtig gesteigert. Nach zuletzt drei Siegen am Stück belegt der ASV Platz zwei in der Rückrundentabelle. Darüber sprach Sascha Keirat mit Spielertrainer Dominik Sahlmer, der im Sommer eine Pause einlegt.

Vreden

, 09.04.2018
Das Glück ist zurück in Ellewick

Zurzeit läuft es rund für den ASV Ellewick und Spielertrainer Dominik Sahlmer (am Ball, r.). Der verlässt Ellewick im Sommer, um sich eine einjährige Auszeit zu gönnen. © Johannes Kratz

Ihr Team hat nach sieben Rückrundenspielen schon 15 Punkte geholt – genauso viele wie in der gesamten Hinserie. Woran liegt das?

Das ist schwer zu sagen. Grundsätzlich machen wir gar nicht allzu viel anders. Allerdings haben wir uns in der Winterpause mal zusammengesetzt, um klarzumachen, dass der Klassenerhalt für uns noch in Gefahr geraten könnte. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir die Situation mit unseren langfristig verletzten Leistungsträgern wie Sebastian Weddeling oder Marvin Robert annehmen müssen und dass jeder mit anpacken muss.

Also reine Kopfsache?

Zum Teil schon, aber auch die Basics stimmen jetzt wieder. Dazu kommt das Quäntchen Glück, das uns in der Hinserie oft gefehlt hat. Allerdings hat es auch seine Zeit gedauert, bis die Mannschaft den Umbruch im vergangenen Sommer überwunden und sich eine neue Hierarchie gebildet hat. Außerdem hat das Team in der Vorbereitung gut gearbeitet.

Das hat sich zuletzt auch im Derby gegen Lünten ausgezahlt. Ihr Team hat aus einem 0:2 ein 3:2 gemacht…

Ja, das war schon schön zu sehen, wie wir ins Spiel zurückgefunden haben. Nach dem Pausenrückstand haben wir es geschafft, die Lücken im Mittelfeld zu schließen und so kaum noch eine Chance zuzulassen. Auf der anderen Seiten haben die Lüntener dann auch abgebaut und uns mit einem Abwehrfehler das späte 3:2 ermöglicht. Da kam dann auch wieder das Quäntchen Glück ins Spiel.

Als nächstes geht’s gegen Schöppingen. Ist der ASV in der Lage, auch den Spitzenreiter zu schlagen?

In der Lage sollten wir immer sein. Und im Hinspiel hätten wir auch einen Punkt verdient gehabt. Sicher ist Schöppingen individuell besser besetzt, aber an einem guten Tag können wir sie schlagen.

Welches Ziel haben Sie bis zum Saisonende gesetzt, ehe Sie den ASV verlassen und an Jochen Kloster übergeben?

So viele Punkte wie möglich, um an den letzten fünf Spieltagen aus dem Gröbsten raus zu sein. Ein konkretes Punkteziel habe ich aber nicht. Dann hoffe ich, mich mit einer guten Saison verabschieden zu können, ehe ich meine Schuhe an den Nagel hänge.