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Das grafische Werk von Georg Baselitz in Dresden

Dresden. Georg Baselitz feierte am 23. Januar seinen 80. Geburtstag. Jetzt wird er in Dresden geehrt.

Das grafische Werk von Georg Baselitz in Dresden

Georg Baselitz vor seinem Kunstwerk "Hokusai und ein Paar" in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert

Das Dresdner Kupferstich-Kabinett widmet Georg Baselitz zu seinem 80. Geburtstag eine Ausstellung mit grafischen Arbeiten.

Die Schau „Maniera Baselitz – Das Nonkonforme als Quelle der Phantasie“ zeigt 143 Werke aus den Beständen des Kabinetts, der Staatlichen Graphischen Sammlung München, einer privaten Sammlung und einer Stiftung.

Die Auswahl der Arbeit soll nachvollziehbar machen, wie Baselitz in seinem grafischen Werk bewusst dem „Gegenständlichen verpflichtet blieb, es andererseits aber hinterfragte und neu definierte, indem er dessen Grenzen weit zur Abstraktion hin verschob“, hieß es.

„Schon in den Anfängen seiner Laufbahn interessierte sich Baselitz als Künstler und als Sammler für die grafischen Künste in all ihren Facetten““, teilte das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit. Ein Studienaufenthalt in Florenz 1965 habe Baselitz in dieser Affinität bestärkt und zugleich ein Hauptinteresse auf die Kunst des Manierismus gelegt. Auch mit Blick auf die druckgrafischen Techniken sei er eigene Wege gegangen. Massenhafte Vervielfältigungen durch Sieb- und Offsetdruck habe er abgelehnt und stattdessen mit traditionellen Techniken gearbeitet, diese erneuert und eine eigene unverwechselbare Bildsprache gefunden.

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