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Datenschutz-Panne bei Berliner Piraten

Berlin (dpa) In der Fraktion der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus ist es zu einer Datenschutz-Panne gekommen. In einer E-Mail an Bewerber für Stellen der Fraktion konnte jeder Empfänger die Mail-Adresse und damit wohl auch Namen der anderen Bewerber sehen.

Datenschutz-Panne bei Berliner Piraten

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Piraten-Fraktion, Martin Delius. Archivfoto: Tim Brakemeier

Der Fehler sei dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion, Martin Delius, unterlaufen, berichtete der «Tagesspiegel». Normalerweise werden bei Bewerbungen persönliche Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt. Delius nannte Überlastung als Grund für die Panne.

Der Abgeordnete der Piraten, Christopher Lauer, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Montagabend in Berlin: «Das ist eine sehr ärgerliche Panne, und das tut uns sehr leid.» Die Fraktion wolle sich bei allen Bewerbern entschuldigen. Auch Lauer sagte, der Fehler sei wegen Überarbeitung passiert. Die Piraten suchen derzeit Referenten und Mitarbeiter für die Geschäftsstelle.

Informationsfreiheit, Datenschutz und das Internet sind Kernthemen der Piratenpartei, die aus dem Stand heraus ins Berliner Abgeordnetenhaus einzog.

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