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Davertpokal: Endspiele ohne Lokalkolorit

ASCHEBERG Die 22. Auflage des Davertpokals gehört ganz sicher nicht zu den Höhepunkten dieser traditionellen Turnierreihe. Trotzdem bleibt der Davertpokal als Hallenturnier im Fußballkreis das Maß aller Dinge. Alle Einzelheiten erfahren Sie hier.

von Von Heinz Overmann

, 07.01.2008

Mit Lüdinghausen siegte die beste Mannschaft des Turniers. An ihr scheiterte in der Zwischenrunde Davaria Davensberg, obwohl der Verbandsligist mit einer starken Truppe in Ascheberg auftauchte und mit Marin immerhin den besten Spieler des Turniers in seinen Reihen hatte. Es zeigte sich allerdings, dass selbst gestandene Verbandsliga-Spieler noch längst keine Hallenzauberer sein müssen.

Exzellente Kicker auch aus unteren Klassen

Dass in der Kreisliga Spieler zu finden sind, die auf dem Hallenparkett brillieren, zeigte der TuS Hiltrup II. So kommt der Torschützenkönig des Turniers - Matthias Gerigk mit acht Toren - von der Hiltruper Reserve, die aber auch mit Mahmoud oder Zegeri excellente Kicker in ihren Reihen hatte.

Bei den Endspielen herrschte nicht die sonst übliche Stimmung. Es fehlten diesmal die "Lokalmatadoren" wie der SV Herbern oder der TuS Ascheberg. Dabei stand das Team von Ivo Kolobaric kurz vor der Endspielteilnahme, als es im letzten Zwischenrundenspiel gegen den SV Herbern lange 1:0 führte, ehe der die Partie noch auf 2:1 drehte.

Im Endspiel waren zumindest zwei Ascheberger dabei. Bei Union Lüdinghausen zeigte der aus Ascheberg stammende Patrick Drees eine hervorragende Partie. Geleitet wurde das Spiel von Schilling-Köppel.

Riesenfreunde herrschte beim SV Südkirchen über den vierten Platz. "Als Trainer kann ich ein Hallenturnier nicht überbewerten", sagte der neue Trainer Bernd Haverkamp, trotzdem fand er mehrere positive Aspekte: "Der Erfolg ist als Motivationsschub und für die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr wichtig, die Jungs hatten wirklich großen Spaß."

Turnier mit Spielerbörse 

Ein dreitägiges Turnier mit Teams von der Verbands-, Landes, Bezirks- und Kreisligen ist immer auch eine Spielerbörse. Vor allem junge Spieler können sich präsentieren und auffallen. Vom Werner SC war das Martin Südfeld, dessen Talent aber auch schon vorher anderen Vereinen aufgefallen ist.