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Delle bei Beiersdorf: Konzernumbau im Plan

Hamburg (dpa) Die Straffung des Warensortiments und der Umbau der Geschäftsstrukturen haben beim Nivea-Konzern Beiersdorf eine Delle hinterlassen. Im dritten Quartal sei der Umsatz in der Pflegesparte um 1,6 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro gesunken, teilte Beiersdorf in Hamburg mit.

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Delle bei Beiersdorf: Konzernumbau im Plan

In Deutschland ging der Beiersdorf-Umsatz um 4,3 Prozent zurück, in Europa um 2,0 Prozent. Foto: Kay Nietfeld

Anders als in den Vorquartalen konnte dieses Mal die Klebersparte Tesa den Rückgang im wichtigsten Bereich des Konzerns nicht ausgleichen. Konzernweit ging der Umsatz leicht auf 1,37 Milliarden Euro zurück.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel um 15 Prozent auf 142 Millionen Euro. Nach Steuern war der Rückgang von 104 auf 78 Millionen Euro noch deutlicher. Vor allem die hohen Kosten für die Werbekampagne zum 100. Geburtstag der wichtigsten Marke Nivea belasteten das Ergebnis.

Beiersdorf sieht sich bei seinem Konzernumbau voll im Plan. Unternehmenschef Thomas-B. Quaas sieht erste Erfolge der Neuausrichtung. «Unsere Fokuskategorien Gesichts- und Körperpflege erreichten ein überdurchschnittliches Wachstum», sagte er.

So rechnet der Vorstand im laufenden Jahr konzernweit weiterhin mit einem leichten Umsatzplus - die Pflegesparte soll dabei wieder das Niveau des Vorjahres erreichen. Die am EBIT gemessene Rendite werde weiter bei zehn bis elf Prozent erwartet.

Beiersdorf erzielt den meisten Umsatz in den gesättigten und hart umkämpften europäischen Märkten. Hier machte sich auch die Straffung des Sortiments am deutlichsten bemerkbar. In Deutschland ging der Umsatz um 4,3 Prozent zurück, in Europa um 2,0 Prozent.

Starkes Wachstum erreicht Beiersdorf dagegen in Märkten wie Osteuropa (plus 3,7 Prozent) und Lateinamerika (plus 16,5 Prozent). Der asiatische Markt, sonst ebenfalls ein Wachstumsgarant, blieb im dritten Quartal lediglich stabil. Die Umsatzentwicklung in China war «aufgrund der anhaltenden Überarbeitung der Geschäftsstrukturen» negativ.

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