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Demo gegen Stellenabbau bei Karmann

RHEINE/OSNABRÜCK Wegen des geplanten Stellenabbaus beim Autobauer Karmann plant die IG Metall am 3. November eine Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern in Osnabrück.

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Demo gegen Stellenabbau bei Karmann

Das Karmann-Werk in Rheine.

Damit sollten die Vorstände der deutschen Automobilhersteller an ihre „besondere Verantwortung“ für die Krise erinnert werden, sagte Hartmut Riemann von der IG Metall Osnabrück am Montag. Er rechne mit rund 5000 Teilnehmern.

Bereits an diesem Dienstag ist eine Informationsveranstaltung im Osnabrücker Rathaus geplant. Dazu seien Vertreter von Parteien, Kirchen und Vereinen eingeladen, sagte Riemann. Während des Treffens will die IG Metall über die Situation bei Karmann berichten und dafür werben, dass sich möglichst viele Institutionen an der geplanten Kundgebung beteiligen. „Die Solidarität in der Bevölkerung ist groß  - das spürt man überall“, meinte Riemann.

Mehr als 10 000 Menschen betroffen

Nach Ansicht der IG Metall gibt es in der Region Osnabrück mehr als 10 000 Menschen, die „in irgendeiner Form“ von dem geplanten Stellenabbau betroffen seien. Karmann hatte vor drei Wochen angekündigt, 1770 seiner 5000 Stellen in den beiden deutschen Werken im niedersächsischen Osnabrück sowie in Rheine streichen zu wollen.

n Osnabrück diskutieren Betriebsrat und Geschäftsführung weiterhin über die Höhe des geplanten Personalabbaus am dortigen Hauptsitz. Riemann rechnete damit, dass erst in der kommenden Woche über einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter gesprochen werde. Dagegen hatten am Standort Rheine bereits in der vergangenen Woche die Verhandlungen über einen Sozialplan begonnen.

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