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Alle Artikel zum Thema: Demonstrationen

Demonstrationen

Hongkong. Der Anführer der „Regenschirm-Proteste“ wurde im Oktober auf Kaution aus dem Gefängnis entlassen. Nun entschied ein Gericht: Wong muss wieder hinter Gitter. Seine Unterstützer vermuten Einflussnahme aus Peking.mehr...

Athen. Vor dem griechischen Parlament ist es am Abend zu Ausschreitungen gekommen. Eine Gruppe von rund 100 Linksradikalen löste sich aus einer friedlichen Demonstration von mehreren Tausend Menschen heraus und warf Farbbeutel und Steine auf Polizisten. Die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten ein. Die Demonstranten protestierten gegen ein neues Gesetzespaket, mit dem das Streikrecht eingeschränkt werden soll. Viele Arbeitnehmer beteiligten sich am Montag außerdem an einem 24 Stunden langen Streik. Betroffen waren unter anderem der öffentliche Nahverkehr sowie der Flugverkehr.mehr...

Athen. Aus Protest gegen neue Spar- und Reformmaßnahmen sind in Griechenland zahlreiche Arbeitnehmer heute im Streik. Betroffen sind vor allem der Nah- und der Flugverkehr. Die Fahrer aller U-Bahnen, der Busse und der Straßenbahnen legten die Arbeit für 24 Stunden nieder. Auf den Zufahrtsstraßen entstanden gewaltige Staus. Die Gesetzesänderung soll am späten Abend vom Parlament in Athen gebilligt werden. Hintergrund der Proteste ist vor allem die drohende Einschränkung des Streikrechts.mehr...

Athen. Reisende von und nach Griechenland müssen heute mit Ausfällen und Verspätungen im Flugverkehr sowie Streiks im öffentlichen Nahverkehr von Athen rechnen. Hintergrund der geplanten Proteste ist vor allem die drohende Einschränkung des griechischen Streikrechts. Die Gesetzesänderung soll im Zuge der harten Spar- und Reformpolitik am Abend vom Parlament in Athen gebilligt werden. Ein Streik soll künftig nur noch dann zulässig sein, wenn mehr als 50 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder zugestimmt haben. Bislang reichten 20 Prozent.mehr...

Teheran. Bei den jüngsten regimekritischen Protesten im Iran sind insgesamt 25 Menschen getötet worden. Das gab Justizsprecher Gholamhussein Mohseni Edzehi bekannt. Ein Polizeisprecher hatte letzte Woche noch von 20 Toten gesprochen - 18 Demonstranten und zwei Zuschauer, die während der Proteste in einem Unfall ums Leben gekommen seien. „Wir hatten zwar einige Unruhen erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß“, sagte der Justizsprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA.   mehr...

Teheran. Der iranische Präsident Ruhani sucht die Auseinandersetzung mit den religiösen Hardlinern. Sie beleidigten Demonstranten, wenn sie sie als „Gesindel und Söldner“ bezeichnen. Lassen die Mullahs sich so viel offene Kritik bieten?mehr...

Johannesburg. Ein Werbefoto von H&M wird als rassistisch kritisiert. Die Modekette entschuldigt sich dafür und zieht es zurück. Doch Kritikern in Südafrika geht das nicht weit genug. Sie demonstrieren, und die Lage eskaliert.mehr...

Tunis. Die tunesische Regierung hat nach fortwährenden Protesten finanzielle Hilfen angekündigt. Unter anderem sollen arme Familien ein gesichertes minimales Einkommen erhalten, wie Sozialminister Mohammed Trabelsi sagte. Außerdem sollen Arbeitslose eine kostenlose medizinische Behandlung bekommen. Auch Wohnkredite sollen leichter vergeben werden. Der Staatshaushalt wird demnach um umgerechnet rund 33,5 Millionen Euro erhöht. Seit rund einer Woche kommt es in Tunesien zu landesweiten Protesten gegen Preissteigerungen und höhere Abgaben durch ein neues Finanzgesetz.mehr...

Schlaglichter

14.01.2018

Streiks in Griechenland wegen Reformen

Athen. Reisende von und nach Griechenland müssen am Montag mit Verspätungen und Annullierungen im Flugverkehr sowie Streiks im öffentlichen Nahverkehr von Athen rechnen. Hintergrund der Proteste ist vor allem die drohende Einschränkung des griechischen Streikrechts, das im Rahmen eines Gesetzesbündels im Zuge der harten Spar- und Reformpolitik vom Parlament in Athen gebilligt werden soll. Ein Streik soll dann künftig nur noch legal sein, wenn mehr als 50 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder zugestimmt haben.mehr...

Johannesburg. Nach Demonstrationen gegen H&M in Südafrika hat die Modekette all ihre Läden in dem Land vorübergehend geschlossen. Demonstranten protestierten vor etlichen H&M-Läden und drangen teilweise in sie ein. H&M sei ein „rassistischer“ Laden, sagte Benjamin Disoloane von der Partei der Ökonomischen Freiheitskämpfer der Nachrichtenseite News24. Das schwedische Unternehmen hatte für einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ einen dunkelhäutigen Jungen modeln lassen und vergangene Woche dafür scharfe Kritik geerntet.mehr...

Sofia. In Bulgarien haben Proteste von Polizisten, Rentnern und Umweltschützern die offizielle Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft begleitet. Polizisten demonstrierten an wichtigen Straßenkreuzungen in Sofia und forderten mehr Geld. Vor dem Parlament in Sofia demonstrierten zudem Senioren für höhere Renten. Mit einem Festakt in der Hauptstadt sollte am Abend im Beisein von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die bulgarische Ratspräsidentschaft eröffnet werden.mehr...

Brüssel. Scheitert das internationale Atomabkommen mit dem Iran an einem Alleingang des US-Präsidenten? Die Europäer wollen dies um jeden Preis verhindern und versuchen noch einmal, ein Zeichen zu setzen. An diesem Freitag steht in Washington eine wichtige Entscheidung an.mehr...

Tunis. In der zweiten Nacht in Folge ist es in Tunesien zu Protesten und Ausschreitungen gekommen. Mehr als 200 Menschen wurden festgenommen. Knapp 50 Sicherheitskräfte seien bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. In mehreren Städten im ganzen Land waren Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Steuererhöhungen und Preissteigerungen zu protestieren. Die tunesische Regierung sprach von Plünderungen.mehr...

Teheran. Die Reaktionen auf die regimekritischen Unruhen zeigen, wie tief die politischen Gräben im Iran sind. Die Reformer fordern eine lückenlose Aufklärung, die Hardliner wollen alle sozialen Medien abschaffen.mehr...

Teheran. Bei den regimekritischen Protesten im Iran hat es angeblich mehr Festnahmen gegeben als bislang angenommen. Nun fordern Parlamentarier Zugang zu ihnen. Kritik kommt auch von Prominenten.mehr...

Brüssel. Die Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien werden am Donnerstag gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini den iranischen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif treffen. Wie Mogherini gestern mitteilte, soll es bei den Gesprächen in Brüssel offiziell um die Umsetzung des Atomabkommens mit dem Iran gehen. Es wird allerdings erwartet, dass auch die Lage in dem Land nach den regimekritischen Protesten zur Sprache kommt. Unter anderem Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte zuletzt auf ein Treffen mit Sarif gedrungen.mehr...

Teheran. Wie weit die Sichtweisen im Iran auseinandergehen, zeigen die Reaktionen auf die regimekritischen Proteste. Präsident Ruhani und die Reformer äußern Verständnis, die Hardliner in der Justiz wollen dagegen die Todesstrafe für die Anführer.mehr...

Washington. Der CIA-Direktor Mike Pompeo hat jede Verwicklung des Geheimdienstes in die Proteste im Iran zurückgewiesen. „Das ist falsch. Das war das iranische Volk“, sagte er am Sonntag (Ortszeit) dem US-Sender Fox News.mehr...

Teheran. Das iranische Parlament hat nach den tagelangen Unruhen im Land mit Regierungsvertretern über die Ursachen der Proteste debattiert. Die Sondersitzung auf Antrag der Fraktion der Reformer fand hinter verschlossenen Türen statt. Die Reformfraktion verlangt, dass den festgenommenen Demonstranten ein Rechtsbeistand gewährt wird. Parlamentspräsident Ali Laridschani wollte am Nachmittag die Ergebnisse der Debatte bekanntgeben, wie das Webportal des Parlaments Icana berichtete.mehr...

Teheran. Das iranische Parlament will eine lückenlose Untersuchung zu den Ursachen der jüngsten Proteste. Erstmals wird auch von Fehlern bei Festnahmen von Demonstranten gesprochen. Doch ob und wie die Behörden reagieren, ist ungewiss.mehr...

Teheran. Das iranische Parlament befasst sich heute mit den Unruhen im Land. Auf Antrag der Fraktion der Reformer debattieren die Abgeordneten über die Ursachen der regimekritischen Proteste der letzten Tage. Die Sitzung findet hinter verschlossenen Türen statt. Danach soll eine Presseerklärung veröffentlicht werden. Auf dem Programm steht auch die Forderung der Reformer, den inhaftierten Demonstranten einen angemessenen Rechtsbeistand zu gewährleisten. Offizielle Angaben über die Zahl der Festnahmen gibt es nicht. Die Rede ist von bis zu 1800. Nach amtlichen Angaben gab es 19 Tote.mehr...

Berlin. Außenminister Sigmar Gabriel hat davor gewarnt, die inner-iranischen Auseinandersetzungen außenpolitisch zu instrumentalisieren. „Die Konfrontation in der iranischen Gesellschaft auszunutzen, davor können wir nur warnen“. Das sagte er der „Bild am Sonntag“ mit Blick auf die jüngsten Proteste im Iran, bei denen mehrere Menschen getötet und Hunderte inhaftiert worden waren. Zugleich forderte er einen „klaren und ernsten Dialog“ mit Teheran. Man müsse über den problematischen iranischen Einfluss in der Region und das Raketenprogramm sprechen.mehr...

Berlin/Hamburg. Bei Kundgebungen in Berlin und Hamburg haben hunderte Menschen Solidarität mit den Demonstranten im Iran gezeigt. Bis zu 1300 Menschen hätten sich in Berlin am Brandenburger Tor versammelt, sagte Javad Dabiran vom Nationalen Widerstandsrat Iran. In 23 Reisebussen seien auch Teilnehmer aus Hannover, Hamburg, Köln und anderen Regionen angereist. In Hamburg versammelten sich nach Polizeiangaben rund 300 Menschen. Im Iran protestieren seit Tagen Tausende gegen Arbeitslosigkeit, hohe Lebensmittelpreise, Korruption und die autoritäre Staatsführung.mehr...

Teheran. Für den konservativen Klerus sind die regimekritischen Proteste im Iran eine Verschwörung des Auslands. Regierung und Parlament machen es sich nicht so einfach. Sie wollen die Ursachen feststellen und Verhafteten Rechtsbeistand gewährleisten.mehr...

New York. Die von den USA einberufene Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage im Iran hat sich in eine öffentliche Abrechnung mit amerikanischer Interventionspolitik verwandelt. Vertreter Russlands und des Iran warfen den Vereinigten Staaten vor, sich in innerstaatliche Angelegenheiten einzumischen und ihren ständigen Sitz im höchsten UN-Gremium zu missbrauchen. Mehrere Redner vertraten die Meinung, dass es sich um einen internen Konflikt handle und der Rat keinerlei Befugnis habe, die landesweiten Proteste auf die eigene Agenda zu heben.mehr...

New York. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hat die Führung im Iran davor gewarnt, die friedlichen Proteste im eigenen Land zu unterdrücken. „Die Welt beobachtet, was Sie tun“, warnte sie in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Sie rufe die Regierung im Iran auf, die Stimme des Volkes nicht mehr zu zensieren und den Internetzugang wiederherzustellen. Die Demonstrationen an rund 80 Orten im Land seien ein Menschenrecht. Mehrere Vertreter der 15 Staaten im höchsten UN-Gremium schlossen sich Haley grundsätzlich an. Eingriffe seien bisher aber nicht notwendig, hieß es.mehr...

Teheran. Neun Tage nach Beginn regimekritischer Proteste im Iran hat der einflussreiche Staats-Kleriker Ahmad Chatami die Demonstranten als „Feinde des Islam und des Irans“ bezeichnet. Es dürfe kein Erbarmen für sie geben, sagte Chatami während des Freitagsgebets in einer Moschee in Teheran. Chatami sprach damit die bisher schärfste Drohung der Führung gegen die regimekritischen Demonstranten aus, die auch in der Nacht in einigen Städten wieder marschiert waren. Chatami forderte die Todesstrafe für einen Jugendlichen, der während der Proteste die Flagge der Islamischen Republik verbrannt hatte. Er ist laut Polizei verhaftet worden.mehr...

Teheran. Ein führender iranischen Kleriker hat beim Freitagsgebet die Proteste im Land als amerikanisch-israelische Verschwörung bezeichnet. Die Demonstrationen hätten nichts mit dem iranischen Volk zu tun, sagte Ajatollah Ahmad Chatami in der Hauptstadt Teheran. Die Forderungen des Volkes, solange sie vom Volk kommen, müssten gehört und ihre Probleme gelöst werden. „Aber Stimmen im Auftrag von US-Präsident Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu sind inakzeptabel und werden vom Volk erwürgt“, sagte Chatami. Gebetsführer ist der Hardliner Ahmad Chatami, er gilt als Erzfeind der Reformer um Präsident Hassan Ruhani.mehr...

Teheran. Der UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich in einer Dringlichkeitssitzung mit der angespannten Lage im Iran. UN-Botschafterin Nikki Haley sendet eine Botschaft an die Regierung des Landes.mehr...

Islamabad. Trotz einer Welle von Festnahmen und Drohungen der iranischen Führung gegen Demonstranten haben auch in der Nacht wieder Regimekritiker protestiert. Berichten und Videos in sozialen Medien zufolge gab es offenbar Kundgebungen unter anderem in den Städten Isfahan, Sarrin Schahr, Desful und Aligudars. Möglicherweise gab es auch in der Hauptstadt Teheran wieder Kundgebungen. Das staatliche Fernsehen berichtet nicht über die Proteste. Die iranische Führung plant heute in 40 Bezirken der Hauptstadt Demonstrationen gegen die Regimekritiker.mehr...

Teheran. Gut eine Woche nach Beginn der Proteste plant die iranische Führung heute in Teheran mehrere Demonstrationen gegen die Regimekritiker. Sie sollen nach dem Freitagsgebet in 40 verschiedenen Bezirken der Hauptstadt stattfinden, teilte die Nachrichtenagentur Tasnim mit. Gebetsführer ist der Hardliner Ahmad Chatami, er gilt als Erzfeind der Reformer um Präsident Hassan Ruhani. Erwartet wird eine provokante Rede gegen die Demonstranten. Gleichzeitig gibt es Berichte in den sozialen Medien, dass Demonstranten das Gebet mit regimekritischen Slogans stören wollen.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat wird sich heute in einer Dringlichkeitssitzung mit der angespannten Lage im Iran beschäftigen. Die USA hatten eine solche Sitzung gefordert. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley erklärte, sowohl im Sicherheitsrat als auch im UN-Menschenrechtsrat in Genf müssten die Festnahmen und Toten im Zusammenhang mit den Protesten im Iran thematisiert werden. In dem Land protestieren seit gut einer Woche Gegner der politischen und religiösen Führung. Hunderte Demonstranten wurden festgenommen, mindestens 19 Menschen sollen bei Zusammenstößen getötet worden sein.mehr...

Teheran. Mehr als eine Woche nach dem Beginn der Proteste im Iran richtet sich der Blick auf das Freitagsgebet in Teheran. Medienberichten zufolge soll es in der Imam Chomeini Mosalla Moschee stattfinden. Gebetsführer ist der Hardliner Ahmad Chatami, ein Mitglied des iranischen Expertenrats - das führende Gremium der Kleriker. Chatami gilt als Erzfeind der Reformer um Präsident Hassan Ruhani. Erwartet wird eine provokante Rede gegen die Demonstranten. Gleichzeitig gibt es Berichte auf den sozialen Medien, dass Demonstranten das Gebet mit regimekritischen Slogans stören wollen.mehr...

Teheran. Der iranische Armeechef General Abdulrahim Mussawi hat der Polizei Hilfe gegen die regimekritischen Proteste im Land angeboten. „Der große Satan - USA - , die Zionisten - Israel - und ihr neuer Wasserträger - Saudi-Arabien - wollten dem Iran schaden ... falls es notwendig gewesen wäre, würde sich auch die Armee an dem Kampf gegen die vom Teufel Verführten - Demonstranten - beteiligen“, sagte Mussawi nach einem Bericht des Nachrichtenportals Asriran. Im Iran protestieren seit gut einer Woche Gegner der politischen und religiösen Führung.mehr...

Teheran. Die Proteste im Iran haben nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Gründe. Einige machen die Wirtschaftspolitik der Regierung verantwortlich. Die gemäßigten Reformer sehen dagegen Kreise der Hardliner am Werk, deren Proteste außer Kontrolle geraten seien.mehr...

Teheran/Islamabad. Ein EU-Bürger sitzt im Iran in Haft, Terrorteams sollen Morde geplant haben. Die Informationen zu den Unruhen im Iran bleiben undurchsichtig. Klar ist: Die Führung greift hart durch und scheint damit Erfolg zu haben.mehr...

Beirut. Der Anführer der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat die Bedeutung der Proteste im Iran heruntergespielt. Mit Blick auf den Iran gebe es nichts, denke er, worüber sie sich Sorgen machen sollten, sagte er dem libanesischen Fernsehsender Al-Majadin. Die Proteste im Iran seien nicht groß. Zudem sei die Krise von den USA und Saudi Arabien geschürt worden. Der Iran gilt als Unterstützer der islamistischen Hisbollah im Libanon. Ihm wird vorgeworfen, eine schiitische Achse vom Iran über den Irak, Syrien und den Libanon bis ans Mittelmeer voranzutreiben.mehr...

Schlaglichter

03.01.2018

Proteste und Gegenproteste im Iran

Teheran. Eine Woche nach dem Beginn der Demonstrationen gegen den Klerus und die politische Führung im Iran haben die staatlichen Revolutionsgarden die Proteste für gescheitert erklärt. Der Oberkommandierende Mohamed Ali Dschafari räumte ein, dass die Demonstrationen sich zunächst ausgeweitet hätten. Sie seien aber am Einsatz der Sicherheitskräfte und an der Weigerung vieler Menschen, sich den Demonstranten anzuschließen, gescheitert. In der Nacht gab es neue Proteste und auch international wurde Kritik an der iranischen Führung erneuert.mehr...

Teheran. Im Iran gehen viele Kritiker auf die Straßen und protestieren gegen das islamische Regime. Aber viele Kritiker bleiben auch zuhause, weil sie von den Protesten nicht viel halten. Beide haben irgendwo recht.mehr...

Teheran. Im Iran hat es laut Berichten in den sozialen Medien auch in der Nacht erneut Proteste gegeben. Auch von Gewalt und weiteren Festnahmen war die Rede. Die Berichte und Videos lassen sich aber unabhängig nicht bestätigen. Die staatlichen Medien des Landes haben sie bis jetzt nicht kommentiert. Der oberste iranische Führer, Ajatollah Ali Chamenei, hatte ausländische Kräfte beschuldigt, für die Eskalation der Proteste im Iran verantwortlich zu sein. Die USA erneuerten ihre Kritik an der Führung des Irans.mehr...

Teheran. Im Iran gehen Gegner und nun auch Anhänger des Systems auf die Straßen. Die Revolutionsgarden erklären die Proteste schon für beendet, obwohl die Demonstrationen sich zunächst ausgeweitet hätten. Sie setzen auf Kontrolle. Und jagen die Anführer.mehr...

Brüssel. Angesichts der anhaltenden Unruhen im Iran hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini die Regierung in Teheran dazu aufgerufen, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu respektieren. „Die Europäische Union verfolgt aufmerksam die anhaltenden Demonstrationen im Iran, die zunehmende Gewalt und den inakzeptablen Verlust von Menschenleben“, sagte sie. Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit seien grundlegende Rechte, die ausnahmslos in jedem Land zu gewährleisten seien. In Iran gibt es seit Tagen heftige Proteste gegen die Führung des Landes und den islamischen Klerus.mehr...

Teheran. Der oberste iranische Führer, Ajatollah Ali Chamenei, hat ausländische Kräfte beschuldigt, für die Eskalation der Proteste im Iran verantwortlich zu sein. „Die Feinde des Irans haben den Unruhestiftern Geld und Waffen sowie politische Unterstützung zur Verfügung gestellt, um dem Iran zu schaden“. Das sagte Chamenei in einer ersten Reaktion auf die Proteste, bei denen bisher mindestens 19 Menschen getötet wurden. Allein in der Hauptstadt Teheran wurden laut iranischer Nachrichtenagentur Ilna 450 Demonstranten festgenommen. Landesweit sollen es mehr als 1000 sein.mehr...

Teheran. Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat sein Land in einem Telefongespräch mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron als frei und demokratisch bezeichnet. Allerdings werde seine Regierung Krawalle und gewaltsame Ausschreitungen nicht dulden und dagegen vorgehen, sagte Ruhani nach Angaben des Präsidialamtes in Teheran in dem Telefonat. Im Iran finden seit Tagen Demonstrationen gegen die Führung des Landes und den islamischen Klerus statt. Mindestens 19 Menschen starben, Hunderte Demonstranten wurden festgenommen.mehr...

Schlaglichter

02.01.2018

USA wollen UN-Sitzung zur Lage im Iran

New York. Die USA wollen in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats über die sich zuspitzende Lage im Iran diskutieren. „Die UN müssen ihre Meinung sagen“, erklärte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in New York. Sowohl im Sicherheitsrat als auch im UN-Menschenrechtsrat in Genf müssten die Festnahmen und Toten im Zusammenhang mit den Protesten im Iran thematisiert werden. In den ersten sechs Tagen der Proteste gegen Führung und Klerus im Iran haben Sicherheitskräfte Hunderte Demonstranten festgenommen. Mindestens 19 Menschen starben.mehr...

Teheran. Die iranische Führung hat auf die heftigen Proteste gegen das islamische System mit einer Festnahmewelle reagiert. Zugleich beschuldigte der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei in seiner ersten Reaktion ausländische Kräfte, die Demonstranten zu steuern. Seit dem Beginn der Proteste sind mindestens 19 Menschen getötet worden, hunderte wurden festgenommen. Chameneis Reaktion steht im Gegensatz zu der von Präsident Ruhani. Der hatte bei einer Krisensitzung im Parlament gesagt, es wäre ein Fehler, die Proteste nur als ausländische Verschwörung einzustufen.mehr...

Teheran. Hassan Ruhani wurde zweimal mit absoluter Mehrheit vom iranischen Volk in direkter Wahl zum Präsidenten gewählt. Aber er hat es trotzdem schwer, seine Politik durchzusetzen. Denn es fehlt ihm die Unterstützung des mächtigen erzkonservativen Klerus und der diesem nahestehenden Revolutionsgarden.mehr...

Teheran. Das iranische Volk wählt seine Abgeordneten und seinen Staatschef direkt. Doch über diesen Volksvertretern steht noch jemand: ein Geistlicher. Wenn es ums Ganze geht, hat der das letzte Wort.mehr...

Teheran. Der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei hat die Proteste gegen das islamische Establishment als vom Ausland gesteuert bezeichnet. Die Feinde des Irans hätten in den letzten Tagen den Unruhestiftern Geld und Waffen sowie politische Unterstützung zur Verfügung gestellt, um dem Iran zu schaden, sagte Chamenei in einer ersten Reaktion auf die Proteste im Land. Bei den Protesten soll es nach Angaben des staatlichen Fernsehens weitere neun Tote gegeben haben.mehr...

Teheran. Die regimekritischen Proteste im Iran haben Spuren hinterlassen. Es geht nämlich nicht mehr nur um Reformen, sondern richtet sich gezielt gegen das gesamte islamische Regime. Auch Präsident Ruhani warnt.mehr...

Teheran. Bei den Protesten im Iran soll es nach Angaben des staatlichen Fernsehens weitere neun Tote gegeben haben. Es ist jedoch unklar, ob es sich um Demonstranten, Polizisten oder Revolutionswächter handelte. In sozialen Netzwerken wird behauptet, dass die Polizei in Dutzenden Städten auf die Demonstranten schießt. Diese Berichte ließen sich aber nicht unabhängig überprüfen. Die Proteste hatten sich zunächst gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik der Regierung gerichtet, wurden aber zunehmend systemkritisch.mehr...

Teheran. Bei den Protesten im Iran soll es nach Angaben des staatlichen Fernsehens Irib weitere neun Tote gegeben haben. Es war jedoch zunächst unklar, ob es sich um Demonstranten, Polizisten oder Revolutionswächter handelte.mehr...

Teheran. Bei den Protesten im Iran soll es nach Angaben des staatlichen Fernsehens Irib weitere neun Tote gegeben haben. Es war jedoch zunächst unklar, ob es sich um Demonstranten, Polizisten oder Revolutionswächter handelte.mehr...

Teheran. Seit Tagen protestieren Iraner gegen Führung und Klerus. Es gibt Tote und Hunderte Festnahmen. Geheimdienst und Generalstaatsanwalt warnen scharf vor weiteren Demonstrationen. Die USA erneuern ihre Vorwürfe.mehr...

Teheran. Die Unruhen im Iran fordern immer mehr Todesopfer. Bei den Protesten kamen bisher mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Präsident Hassan Ruhani räumte ein, dass die Regierung die Lage nicht mehr völlig kontrolliere. Die USA und Israel unterstützten die Proteste und äußerten ihre Hoffnung auf einen politischen Umsturz in Teheran. Die EU, Großbritannien und Deutschland appellierten unterdessen an die Regierung des Iran, eine öffentliche Debatte zuzulassen.mehr...

London. Angesichts der Protestwelle im Iran hat der britische Außenminister Boris Johnson zu einer ernsthaften Debatte über die „legitimen und wichtigen Belange“ der Demonstranten im Land aufgerufen. „Die Menschen sollten die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung haben und auf legale Weise friedlich demonstrieren dürfen“, sagte Johnson auf Facebook. Großbritannien bedauere die Todesfälle bei den Protesten und rufe alle Parteien zum Gewaltverzicht auf. Bei einer Welle politischer Proteste im Iran sind mehr als ein Dutzend Menschen umgekommen, darunter auch ein Polizist.mehr...

Teheran. Bei erneuten Protesten im Iran ist ein Polizist getötet worden. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Tasnim wurde er in Nadschafabad von einem bewaffneten Demonstranten ermordet, drei weitere seien verletzt worden. In der Nähe sei zudem eine Polizeiwache von Demonstranten angegriffen und in Brand gesetzt worden. Laut amtlichen Angaben wurden in den vergangenen vier Tagen zehn Demonstranten getötet. mehr...

Teheran. Im Iran werden die Proteste gegen die Führung und Klerus heftiger. Es gibt immer mehr Tote. Präsident Ruhani mahnt, räumt aber „Mängel“ im politischen System ein.mehr...

Berlin. Angesichts der regierungskritischen Proteste im Iran hat Außenminister Sigmar Gabriel die Regierung in Teheran zur Wahrung der Rechte der Demonstranten aufgerufen. „Ich bin sehr besorgt angesichts der jüngsten Entwicklungen in Iran und der Meldungen über weitere getötete Demonstranten und zahlreiche Verhaftungen“, sagte Gabriel. „Wir appellieren an die iranische Regierung, die Rechte der Demonstranten zu respektieren, sich zu versammeln und frei und friedlich ihre Stimme zu erheben.“ Nach der Konfrontation der letzten Tage sei es umso wichtiger, allseits von Gewalt Abstand zu nehmen.mehr...

Schlaglichter

01.01.2018

Zehn Tote bei Protesten im Iran

Teheran. Die regimekritischen Proteste im Iran eskalieren: Nach Angaben des Staatsfernsehens sind bislang zehn Demonstranten ums Leben gekommen. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Präsident Hassan Ruhani hatte sich gestern erstmals zu den seit Donnerstag anhaltenden Demonstrationen geäußert und war auf die Kritiker zugegangen. Heute ist ein Krisentreffen im Parlament geplant, an dem Medienangaben zufolge auch Ruhani teilnehmen sollte. Vor der Meldung über die zehn Toten hatte ein iranischer Abgeordneter zunächst von zwei weiteren Toten gesprochen.mehr...

Teheran. Bei den regimekritischen Protesten im Iran sind nach Angaben des Staatsfernsehens bislang zehn Demonstranten ums Leben gekommen. Das Fernsehen gab zunächst keine weiteren Details dazu bekannt. Zuvor hatte ein iranischer Abgeordneter von zwei weiteren Toten gesprochen. Die Proteste hatten am Donnerstag begonnen. Die Kundgebungen richteten sich zunächst gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik, wurden aber zunehmend systemkritisch. Heftige Kritik gibt es vor allem an der iranischen Nahostpolitik.mehr...

Teheran. Bei den regimekritischen Protesten im Iran sind nach Angaben des Staatsfernsehens bislang zehn Demonstranten ums Leben gekommen. Das Fernsehen gab zunächst keine weiteren Details dazu bekannt.mehr...

Teheran. Bei den regimekritischen Protesten im Iran sind nach Angaben des Staatsfernsehens bislang zehn Demonstranten ums Leben gekommen. Das Fernsehen gab am Montag zunächst keine weiteren Details dazu bekannt.mehr...

Teheran. Im Iran werden die regimekritischen Proteste immer heftiger. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden bereits mindestens zehn Menschen getötet. Präsident Ruhani zeigt Verständnis für die Demonstrationen und räumt nun auch „Mängel“ im politischen System ein.mehr...

Teheran. Nach Ausschreitungen in der iranischen Stadt Arak, südlich der Hauptstadt Teheran, sind Medienberichten zufolge rund 100 Demonstranten festgenommen worden. Der Gouverneur Araks, Ali Aghasadeh, sagte dem Nachrichtenportal Aftabnews, dass bei den Ausschreitungen am Vortag auch zwölf Polizisten verletzt worden seien. Das Gouverneursamt hoffe, über die festgenommenen Demonstranten Informationen über weitere geplante Aktionen zu erhalten, so Aghasadeh.mehr...

Washington. Nach den regimekritischen Protesten im Iran hat US-Präsident Donald Trump Teheran wegen Beschränkungen des Internets getadelt. Er warf dem Iran eine Förderung des Terrors sowie „zahlreiche Menschenrechtsverletzungen“ vor. Nun habe die Regierung zudem das Internet abgestellt, „damit friedliche Demonstranten nicht kommunizieren können“, twitterte Trump. Seit Donnerstag ist es in mehreren Städten im Iran zu heftigen Protesten gekommen. Das Teheraner Innenministerium bestätigte, dass wegen der Ausschreitungen aus Sicherheitsgründen auch das Internet beschränkt wird.mehr...

Teheran. Irans Präsident Hassan Ruhani hat sich nach den regimkritischen Protesten mit den Demonstranten solidarisch gezeigt. Gleichzeitig aber warnte er vor Ausschreitungen, die die Sicherheit des Landes und Volkes gefährden könnten. „Wir sind ein freies Land und daher haben die Menschen auch ein Recht auf Meinungsfreiheit“, sagte Ruhani. Aber all dies sollte in einem gesetzlichen und friedlichen Rahmen durchgeführt werden, so der Präsident in seiner ersten Reaktion zu den Protesten. Im Westiran wurden bei Protesten zwei Demonstranten getötet und sechs weitere verletzt.mehr...

Teheran. Die iranische Regierung verschärft ihren Kurs gegen die regimekritischen Demonstranten im Land. Innenminister Abdulresa Rahmani Fasli sagte, es handele sich nicht mehr um Proteste, sondern um einen Aufstand gegen das eigene Volk. Die Polizei werde konsequent eingreifen. Im Westiran wurden zwei Demonstranten getötet und sechs weitere verletzt. Landesweit sollen mehr als 80 Demonstranten verhaftet worden sein. Die Sicherheitskommission des Parlaments will über die Proteste beraten. An dem Krisentreffen soll auch Präsident Hassan Ruhani teilnehmen. Die Bundesregierung rief die iranische Regierung zur Achtung der Menschenrechte auf.mehr...

Kinshasa. Kongos Regierung hat eine vorübergehende Abschaltung des mobilen Internets und von SMS-Diensten angeordnet, um Proteste gegen Präsident Joseph Kabilas weiteren Verbleib im Amt zu verhindern.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat die iranische Regierung angesichts der regimekritischen Proteste zur Achtung der Rechte der Demonstranten aufgerufen. „Versammlungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung sind hohe Güter. Wir rufen die Regierung von Präsident Ruhani auf, die Rechte der Protestierenden zu achten und besonnen zu handeln“, teilte das Auswärtige Amt der dpa mit. Seit Tagen gibt es Proteste. Sie richten sich gegen die hohen Preise, die Wirtschaftspolitik, aber auch gegen die Regierung. Im Westiran wurden zwei Demonstranten getötet und sechs weitere verletzt.  mehr...

Teheran. Die iranische Regierung verschärft ihren Kurs gegen die regimekritischen Demonstranten im Land. Innenminister Abdulresa Rahmani Fasli sagte, es handele sich nicht mehr um Proteste, sondern um einen Aufstand gegen das eigene Volk. Daher werde die Polizei bei weiteren Ausschreitungen konsequent eingreifen. Im Westiran wurden zwei Demonstranten getötet und sechs weitere verletzt. Landesweit sollen mehr als 80 Demonstranten verhaftet worden sein. Die Sicherheitskommission des Parlaments will die regimekritischen Proteste überprüfen. Das Krisentreffen soll in der ersten Januarwoche stattfinden. mehr...

Dubai. Die iranische Regierung hat für die meisten Bürger des Landes den Zugriff auf den Messenger-Dienst Telegram gesperrt. Das teilte Telegram-Chef Pavel Durov auf Twitter mit. Die Handy-App ist für viele Iraner das Mittelder Wahl, um Videos und Nachrichten zu den anhaltenden Protesten gegen die Regierung auszutauschen. Es gibt darin sowohl abonnierbare Kanäle für öffentliche Nachrichten wie auch die Möglichkeit, Kurznachrichten direkt auszutauschen. Telegram hat seinen Sitz in Dubai.mehr...

Tel Aviv. Am fünften Wochenende in Folge haben am Samstagabend in Tel Aviv Tausende Israelis gegen Korruption und den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu demonstriert.mehr...

Schlaglichter

31.12.2017

Zwei Tote bei Protesten in Iran

Teheran. Bei den regimekritischen Protesten im Iran sind zwei Demonstranten getötet worden. Nach Angaben des Gouverneursamts der Provinz Lorestan im Westiran soll aber die iranische Polizei an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen sein. Vielmehr gebe es Hinweise auf eine Beteiligung der Terrormiliz Islamischer Staat, behauptete der Sicherheitschef im Gouverneursamt, Habibollah Chodschasteh, laut iranischen Medien. Vom Tod der zwei Demonstranten in Dorud war schon gestern Abend in sozialen Netzwerken berichtet worden.mehr...

Teheran. Es geht nicht mehr nur um Proteste für Reformen im Iran. Es sind Unruhen - und sie richten sich gegen das islamische System selbst. Das deutet auch Präsident Ruhani an. Er zeigt sich aber offen für Kritik.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat die iranische Führung angesichts der regierungskritischen Proteste vor ihrem Untergang gewarnt. Unterdrückerische Regime könnten nicht ewig bestehen. Neben dem US-Militär fürchte die iranische Führung am meisten das eigene Volk, twitterte Trump. „Die Welt schaut hin!“ Gestern griffen die Proteste, die zuvor bereits in mindestens neun iranischen Städten stattgefunden hatten, auf die Hauptstadt Teheran über. Berichten zufolge soll es bei Kundgebungen Verletzte oder Tote gegeben haben - das ist allerdings nicht unabhängig verifizierbar.mehr...

Berlin. Der deutsch-iranische Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hat die EU aufgerufen, zur Protestwelle im Iran Position zu beziehen. Das Atomabkommen dürfe nicht dazu führen, dass die Europäer zu Menschenrechtsverletzungen im Iran schweigen, sagte Nouripour der „Heilbronner Stimme“. Die EU müsse Teheran klarmachen, dass eine Wiederholung der blutigen Geschehnisse von 2009 das Ende des Tauwetters mit dem Iran bedeuten würde. Seit mehreren Tagen gibt es in iranischen Städten Proteste auch gegen die Staatsführung.mehr...

Teheran. Angesichts heftiger regierungskritischer Proteste in Teheran und anderen iranischen Städten hat US-Präsident Donald Trump die iranische Führung aufgefordert, die Rechte des Volkes zu achten. Unterdrückerische Regime könnten nicht ewig bestehen und der Tag werde kommen, an dem das iranische Volk vor eine Wahl gestellt werde, twitterte Trump. „Die Welt schaut hin!“ Das Teheraner Innenministerium ermahnte die Iraner, nicht an solchen Protesten teilzunehmen. Sie könnten problematische Konsequenzen haben.mehr...

Teheran. Die regimekritischen Proteste gehen im Iran weiter. Die Führung macht das Ausland dafür verantwortlich. Aber einige Reformer warnen davor, die Realitäten hinter Verschwörungstheorien zu verschleiern.mehr...

Teheran. Angesichts heftiger regierungskritischer Proteste in Teheran und anderen iranischen Städten hat US-Präsident Donald Trump die Führung des Landes aufgefordert, die Rechte des Volkes zu respektieren. „Die Welt schaut hin“, twitterte Trump. Das iranische Innenministerium ermahnte die Iraner dagegen, nicht an solchen Protesten teilzunehmen. Sonst könnte es „problematische Konsequenzen“ geben. Die Proteste im Iran gingen auch heute weiter. Auch vor der iranischen Botschaft in Berlin demonstrierten gut Hundert Regimekritiker gegen die Führung in Teheran.mehr...

Teheran/Washington. Zuerst ging es vor allem gegen Inflation und die Wirtschaftspolitik. Doch zunehmend richten sich die Proteste in iranischen Städten gegen die gesamte Regierung. Washington findet das gut und ruft zur Unterstützung der Demonstranten auf. Teheran sendet Drohungen.mehr...

Moskau. Ohne Aussicht auf Erfolg hat sich der russische Oppositionelle Alexej Nawalny von seinen Anhängern als Kandidat für die Präsidentenwahl 2018 aufstellen lassen. Auch wenn die Behörden Nawalny wegen einer Vorstrafe absehbar nicht für die Wahl am 18. März registrieren werden, kamen in etwa 20 Städten von Wladiwostok bis Moskau Initiativgruppen zusammen. Sie stimmten für die Kandidatur des Anti-Korruptions-Aktivisten, der seit einem Jahr Wahlkampf führt. Bei der Wahl strebt Kremlchef Wladimir Putin eine vierte Amtszeit an.mehr...

Moskau. Die russische Staatsmacht will den Kremlkritiker Nawalny unter einem Vorwand von der Präsidentenwahl aussperren. Doch der tut so, als gäbe es die Beschränkungen nicht. Er macht mit seinen Leuten Wahlkampf.mehr...

Tel Aviv. Tausende Israelis haben am Abend erneut gegen Korruption demonstriert. In Tel Aviv zogen Demonstranten über den Rothschild-Boulevard im Stadtzentrum und forderten den Rücktritt des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die Proteste fanden das vierte Wochenende in Folge statt. Netanjahu wird vorgeworfen, illegal Geschenke reicher Geschäftsleute angenommen zu haben. Außerdem soll er versucht haben, unrechtmäßig Einfluss auf die Medienberichterstattung zu nehmen. Netanjahu weist die Vorwürfe als „Hexenjagd“ zurück.mehr...

Bukarest. Mehr als 2000 Menschen haben in Bukarest gegen neue Gesetze demonstriert, die das Vorgehen der Justiz gegen Korruption bremsen sollen. Die Teilnehmer riefen Parolen wie „Diebe!“ und „Tretet zurück!“, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax. Der Protest richtete sich gegen Gesetze, die aus Sicht der Kritiker die Richter und Staatsanwälte im Kampf gegen die Korruption behindern und einschüchtern sollen. In Rumänien gab es seit Jahresanfang immer wieder Massenproteste gegen Pläne der sozialliberalen Regierung, das Strafrecht zugunsten korrupter Politiker zu lockern.mehr...

Tel Aviv. Tausende Israelis haben am Abend in Tel Aviv erneut gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu demonstriert. Sie forderten bei einem Marsch im Stadtzentrum seinen Rücktritt wegen Korruptionsvorwürfen. Die Proteste fanden das dritte Wochenende in Folge statt. „Korrupte müssen gehen“, stand auf Schildern, die Demonstranten in die Höhe hielten. Netanjahu wird unter anderem vorgeworfen, illegal Geschenke reicher Geschäftsleute angenommen zu haben. Netanjahu weist die Vorwürfe als „Hexenjagd“ zurück.mehr...

Frankfurt/Main. Nahezu ohne Zwischenfälle haben rund 1000 Menschen in Frankfurt am Main gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump demonstriert. Am Hauptbahnhof versammelten sich nach Schätzungen der Polizei zunächst rund 500 Menschen, um unter dem Motto „Für Jerusalem, gegen die Entscheidung von Trump“ zu demonstrieren. Im Verlauf der Demonstration wuchs die Teilnehmerzahl auf etwa 1000 an, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Veranstalter hatten bis zu 2500 Teilnehmer erwartet.mehr...

Frankfurt/Main. Ohne Zwischenfälle und mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet hat in Frankfurt eine Demonstration gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump begonnen. Am Hauptbahnhof versammelten sich nach Schätzungen der Polizei rund 500 Menschen, um unter dem Motto „Für Jerusalem, gegen die Entscheidung von Trump“ zu demonstrieren. Die Veranstalter hatten von bis zu 2500 erwarteten Teilnehmern gesprochen. Die Polizei war mit vielen Beamten vor Ort.mehr...

Athen. Mehrere tausend Rentner haben vor dem Parlament in Athen gegen Rentenkürzungen demonstriert. Mit Bussen waren sie aus dem ganzen Land angereist, berichteten griechische Medien. „Diebe, Lügner, gebt uns unser Leben zurück“ stand auf den Plakaten. Das Stadtzentrum wurde durch die Demonstration lahmgelegt, rundherum staute sich der Verkehr. Der Protest richtet sich gegen die zahlreichen Rentenkürzungen, die in Griechenland in den vergangenen Jahren verabschiedet wurden.mehr...

Frankfurt/Mönchengladbach. Mehrere hundert Beschäftigte des US-Industriekonzerns General Electric (GE) haben für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Vor dem Deutschland-Sitz des Unternehmens in Frankfurt verlangten die Protestierenden am Freitag ergebnisoffene und faire Verhandlungen, wie die IG Metall berichtete. Die Gewerkschaft hatte zu der Kundgebung aufgerufen. „Alternativen zum Arbeitsplatzabbau müssen ernsthaft geprüft werden“, erklärte der Gesamtbetriebsratschef der GE-Sparte Power Conversion, Martin Ruess.mehr...

Berlin. Der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff hat sich der Forderung nach einem generellen Verbot des öffentlichen Verbrennens ausländischer Flaggen in Deutschland angeschlossen. „Es ist antidemokratisch und kann im Fall Israels sogar sehr antisemitisch sein“, sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist etwas, das ich nicht in Europa und auf keinen Fall in Berlin sehen möchte.“ So etwas habe es bisher nur an Orten wie der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben, „wo es keine Toleranz gibt“.mehr...

Schlaglichter

12.12.2017

Anti-Israel-Demonstration in Berlin

Berlin. Erneut haben in Berlin palästinensische und andere arabische Demonstranten gegen US-Präsident Donald Trump und Israel protestiert. Zu weiteren Zwischenfällen, etwa dem Verbrennen israelischer Fahnen, kam es am Hauptbahnhof aber zunächst nicht. Die Polizei hatte wie schon bei einer Demonstration am Sonntag Auflagen verhängt, nach denen jegliches Verbrennen von Gegenständen verboten ist. Die Proteste arabischer Gruppen wurden durch die von US-Präsident Donald Trump verkündete Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ausgelöst.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei will eine erneute Demonstration arabischer Gruppen am Nachmittag genau im Auge behalten und das Verbrennen israelischer Flaggen unterbinden. Eine der polizeilichen Auflagen für die Demonstration am Hauptbahnhof ist das Verbot des Verbrennens jeglicher Gegenstände. Das kündigte ein Polizeisprecher an. Die Demonstrationen richten sich gegen die von US-Präsident Donald Trump verkündete Anerkennung Jerusalems als alleinige Hauptstadt Israels.mehr...

Berlin. Die Fahne eines Staates anzuzünden, ist eine bewusste Provokation. Strafbar ist das aber nur in bestimmten Fällen. Dem Zentralrat der Juden ist das nicht genug. Wäre eine Gesetzesverschärfung sinnvoll?mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat die Verbrennung israelischer Fahnen bei Kundgebungen in Berlin scharf verurteilt. Kanzlerin Angela Merkel sprach von „gravierenden Ausschreitungen“ und sagte: „Der Staat muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates dagegen einschreiten.“ Auch Innenminister Thomas de Maizière und Außenminister Sigmar Gabriel erklärten, solche Vorkommnisse seien nicht zu tolerieren. Der Zentralrat der Juden in Deutschland äußerte sich besorgt. Die Berliner Polizei will weitere pro-palästinensische Kundgebungen in den nächsten Tagen genau im Auge behalten.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel und die CDU-Spitze haben das Verbrennen israelischer Fahnen bei Anti-Israel-Protesten in Berlin verurteilt. „Wir wenden uns gegen alle Formen von Antisemitismus und Fremdenhass“, sagte Merkel nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien. Der CDU-Bundesvorstand verurteile einstimmig diese Verletzungen rechtsstaatlicher Grundsätze. Keinerlei Meinungsunterscheide - auch nicht über die Frage des Status von Jerusalem - rechtfertigten ein solches Vorgehen. Am Freitag waren bei einer pro-palästinensischen Demonstration am Brandenburger Tor israelische Flaggen verbrannt worden.mehr...

Berlin. Nach der US-Entscheidung zu Jerusalem gingen bei Demos in Berlin mehrere israelische Fahnen in Flammen auf. Die Bundesregierung will so etwas nicht dulden. Der Zentralrat der Juden fordert eine hartes Vorgehen gegen solche Zündler. Aber was haben sie zu befürchten?mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat das Verbrennen israelischer Fahnen bei Anti-Israel-Protesten in Berlin scharf verurteilt. Deutschland sei „dem Staat Israel und allen Menschen jüdischen Glaubens in ganz besonderer Weise verbunden“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Wir akzeptieren nicht, wenn Juden oder der Staat Israel auf diese beschämende Weise beleidigt werden.“ Bei einer Demo, die sich gegen die von den USA verkündete Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels richtete, waren am Freitag am Brandenburger Tor israelische Flaggen verbrannt worden.mehr...