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Den Erfolg knapp verpasst

LÜNEN Liga-Neuling Oberaden hatte den Aufstiegsfavoriten am Rande einer Niederlage. Doch am Ende gingen die Handballer mit einer 26:28 Niederlage vom Platz.

von Von Carina Püntmann

, 14.10.2007
Den Erfolg knapp verpasst

Oberliga-Aufsteiger SuS Oberaden hatte Bielefeld-Jöllenbeck zu Gast. Am Ball Sebastian Pohl, mit seinen 14 Toren der beste Werfer des SuS, rechts mit Nummer 7 Florian Warias und im Hintergrund Stefan Schichler.

Oberliga SuS Oberaden - TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 26:28 (13:18) „Wir hatten einfach in den entscheidenden Phasen kein Glück“, haderte Oberadens Trainer Ralf Weinberger ein wenig. So blieb am Ende die vierte Niederlage in Folge und damit der letzte Tabellenplatz in der Oberliga. Sein Heimdebüt beim SuS gab mit Bastian Herold ein neuer Rückraumspieler, der von TuWa Bockum-Hövel kam und dort in der vergangenen Saison Haupttorschütze war. Bei seiner Premiere in der Römerberghalle blieb er allerdings ohne Torerfolg. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase zog der Gast aus Ostwestfalen von 5:5 auf 10:5 davon.

Die Fehler machte der SuS selbst. „Wir haben zwei Siebenmeter und einen Tempogegenstoß vergeben“, so Weinberger. Und das nutzt in der Oberliga jede Mannschaft eiskalt aus. Doch der SuS erholte sich wieder, zeigte, so der Coach, „eine hervorragende Leistung“ und gleich zum 23:23 zum Ende der zweiten Halbzeit aus. Sebastian Pohl mit seinen 14 Treffern sowie Stefan Schichler gehörten zu den besten Akteuren auf dem Feld.

Gut Regie geführt

„Schichler hat sehr gut Regie geführt“, so Weinberger, „ er hat genau das umgesetzt, was wir besprochen haben“. „Volles Rohr“ habe seine Mannschaft dagegengehalten, doch das reichte dann doch nicht zu Punkten, auf die man in Oberaden noch wartet. Es fehlte eben auch ein wenig das Glück. Zwar hielt Stephan Nocke vier Siebenmeter und beim 23:23 einen Wurf des Gegners - doch der trudelte wieder zu einem Gästespieler, der ihn dann im Netz versenkte.

Im Gegenzug dagegen geht es genau andersherum. Der SuS verwirft und bekommt den Ball nicht - Bielefeld geht den Gegenstoß zum 25:23 und entscheidet damit die Partie. „Wir haben die Partie mit sieben Leuten fast durchgespielt“, so Weinberger, „und der Gegner war nicht irgendeine Mannschaft.“ Es sei einfach eine überragende Leistung gewesen, nur leider ohne die Belohnung.

SuS: Stephan Nocke/Hussein Ali Hussein - Bastian Herold, Björn Grüter 2, Sven Meier 2, Mario Schmidt 1, Mathias Uhlenbrock 1, Sebastian Pohl 14/5, Stefan Schichler 3, Florian Warias 3, Christian Bahr

Trainer: Ralf Weinberger

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