Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

SuS Stadtlohn

Den Faden weiterspinnen

STADTLOHN Rund dreieinhalb Jahre musste die Fußballanhänger in der Region auf dieses Westfalenliga-Derby warten. Exakt am 25. Mai 2008 standen sich der SuS Stadtlohn und die SpVgg Vreden letztmalig in der sechsten Spielklasse gegenüber.

Anzeige
/

Daniel Klein-Günnewick (l.) schnürte seine Fußballschuhe bereits für Vreden. Weitere fünf SuSler ebenfalls.

MLZ-Foto

Im letzten freundschaftlichen Vergleich trennten sich die SpVgg Vreden mit Torhüter Christian Wissing (l.) und Stadtlohns Stürmer Markus Krüchting im Juli beim Ahauser »Eintracht-Pokal« 1:1. Ein ähnlich enges Match ist am Sonntag zu erwarten.

Seinerzeit siegte die SpVgg mit 2:0, stand dabei allerdings bereits als Absteiger in die Landesliga fest. Nun sind die Blau-Gelben Gast - und in der Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung auf die Gastgeber deutlich besser platziert.

Dieser Bilanz zollt auch Stadtlohns Trainer Jörg Thor Respekt: "Auch weil mein Kollege Michael Kämer immer wieder improvisieren muss, so scheint die Mannschaft absolut intakt und vor allem kampf- und willensstark zu sein. Wer die jüngsten Ergebnisse betrachtet, der muss zu dem Entschluss kommen, dass Qualität im Kader ist - in welcher Ausprägung auch immer." Mit einer ähnlichen Marschrichtung hätten seine Schützlinge den zweiten Saisonsieg in Hövelhof eingefahren; ein Sieg, den man allerdings "nicht überbewerten" dürfe. "Wichtig war es einfach, dass wir kein Tor kassiert haben und dass die Mannschaft wieder einmal das Gefühl einer Führung und eines Sieges erleben durfte", so Thor. Auch dies sei "nur" eines von vielen wichtigen Spielen gewesen - so wie das Derby gegen Vreden nun auch. Doch: "Selbstverständlich ist ein Nachbarnvergleich immer etwas besonderes - in der Kreis- wie in der Westfalenliga. Man spürt schon die Vorfreude - bei den Spielern wie beim Umfeld. Unter dem Strich werden aber auch am Sonntag nur drei Punkte verteilt - und die sollen am Ort bleiben. Dazu müssen wir den Faden, den wir gegen Delbrück, Spexard und Hövelhof gesponnen haben, gleich wieder aufnehmen", so Thor weiter. Er blicke daher allein auf seine Mannschaft und dieses nächste Spiel.

 

 

 

Heimspiel-Serie

 

 

 

 

 

Aber: Bei noch vier Heimspielen in diesem Jahr bekommt der SuS eine große Chance, vor eigenem Publikum einen großen Schritt in eine erfolgreichere Zukunft zu machen. Ob Thor etwas an der ersten Elf ändern werde, hinge nicht zuletzt davon ab, ob er die Fragezeichen hinter den Einsätzen der angeschlagenen Kai Erning und Nico Klein-Günnewick nach dem Abschlusstraining streichen könne. Zur Reserve werde allein das Eigengewächs Hendrik Vennemann abgestellt. "Ich hab mich mit meinem Kollegen Tim Probst abgestimmt, dass das Derby gegen die DJK das jährliche Bonbon für alle Stadtlohner ist, dass sich diese auch verdient haben - nicht zuletzt, weil sie sich oft auch gedulden müssen." ms

 

/

Daniel Klein-Günnewick (l.) schnürte seine Fußballschuhe bereits für Vreden. Weitere fünf SuSler ebenfalls.

MLZ-Foto

Im letzten freundschaftlichen Vergleich trennten sich die SpVgg Vreden mit Torhüter Christian Wissing (l.) und Stadtlohns Stürmer Markus Krüchting im Juli beim Ahauser »Eintracht-Pokal« 1:1. Ein ähnlich enges Match ist am Sonntag zu erwarten.

Anzeige
Anzeige