Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Der 29. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf. Der 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitag mit der Partie Hannover 96 gegen Werder Bremen eröffnet. Die Deutsche Presse-Agentur hat die restlichen Partien zusammengefasst:

Der 29. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Das Team von Stefan Ruthenbeck benötigt dringend einen Dreier gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Mainzer. Foto: Uwe Anspach

1. FC Köln - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Köln hat sich trotz einiger Rückschläge rangekämpft und könnte den Rückstand auf Mainz auf dem begehrten Relegationsplatz auf drei Punkte verkürzen. Die Rheinhessen sind seit vier Spielen ohne Tor.

STATISTIK: Köln hat in der Bundesliga noch nie ein Heimspiel gegen Mainz verloren. Vier Siegen stehen drei Unentschieden gegenüber. 

PERSONAL: Beim FC werden Hector und wohl auch Risse spielen können, Maroh fällt aus. Trainer Ruthenbeck kündigte Änderungen gegenüber dem 0:6 in Hoffenheim an. Mainz hat vor allem defensiv große Personalsorgen. Unter der Woche trainierten teilweise nur 13 Feldspieler.

BESONDERES: Spiele gegen Mainz waren für Köln oft besondere: 2008 wurde der Bundesliga-Aufstieg klargemacht, 2012 wurde Trainer Stale Solbakken nach einer Niederlage in Mainz entlassen, im Vorjahr fixierte der FC gegen die 05er das Europacup-Comeback.

SC Freiburg - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die beiden Tabellennachbarn kämpfen um den Klassenverbleib. Mit einem Sieg könnte der 14. aus Freiburg seinen Vorsprung auf den 15. aus Wolfsburg auf möglicherweise vorentscheidende sieben Punkte ausbauen.

STATISTIK: Beide Teams spielten in dieser Saison am häufigsten Unentschieden: die Wolfsburger 14 Mal, die Breisgauer 12 Mal.

PERSONAL: Freiburg tritt weiter ohne Abrashi, Frantz, Ravet, Stanko und Niederlechner an. Dem VfL fehlen neben Bruma und Uduokahi auch Brooks und Tisserand.

BESONDERES: Obwohl Freiburgs Stürmer Petersen am vergangenen Spieltag Gelb-Rot sah, darf er spielen. Das DFB-Bundesgericht annullierte den Platzverweis und gab damit der Berufung statt. Grund: Die erste Gelbe Karte wurde im Rücken des Spielers gezeigt und damit nicht ordnungsgemäß erteilt.

Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Das Duell des Neunten gegen den Elften ist auf den ersten Blick eines im Niemandsland. Doch nach hinten sind beide abgesichert, der Sieger kann noch in den Kampf um die Europa-League-Plätze eingreifen.

STATISTIK: Von den letzten acht Spielen gewann die Borussia sieben. Die Hertha siegte nur beim 3:0 zu Hause in der Vorsaison. Kalou erzielte damals alle drei Treffer.

PERSONAL: Bei Gladbach hat sich die Personallage entspannt. Bis auf Johnson, Bobadilla und Oxford sind alle Kader-Stammspieler zurück. Hertha fehlt Mittelstädt, Lazaro und Stark sind fit.

BESONDERES: Die Trainer Hecking und Dardai treffen zum fünften Mal in der Bundesliga aufeinander. Hecking gewann viermal, die fünfte Partie endete unentschieden.

FC Augsburg - FC Bayern (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit einem Sieg ist die 28. deutsche Fußball-Meisterschaft des FC Bayern fix. Bei einem Unentschieden müssen die Münchner warten, was der FC Schalke im Abendspiel macht.

PERSONAL: Der FC Bayern muss auf Alaba und Vidal verzichten. Bei den Schwaben könnte Finnbogason ins Team zurückkehren, der letztmals im Januar spielte.

STATISTIK: In 14 Liga-Spielen gab es elf Münchner und zwei Augsburger Siege. Allerdings war bei diesen der FC Bayern jeweils schon Meister.

BESONDERES: Ribéry könnte an seinem 35. Geburtstag mit ein paar Rekordmeistern gleichziehen. Wie schon für Lahm, Schweinsteiger, Kahn und Scholl wäre es seine achte deutsche Meisterschaft.

Hamburger SV - FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Die Schalker sind Zweiter, können den Titelgewinn des FC Bayern diesmal aber selbst bei einem Sieg nicht mehr verhindern, falls die Münchner gewinnen. Der HSV hat sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsrang.

STATISTIK: Gewinnen die Schalker, wäre das ihr siebter Erfolg nacheinander. Eine solche Serie hatten sie noch nie. Bleiben sie auch zum sechsten Mal in Folge ohne Gegentor, wäre dies die Einstellung eines weiteren Club-Rekords. Der HSV wartet seit 15 Spielen auf einen Sieg - so lange wie noch nie.

PERSONAL: Papadopoulos kehrt in die HSV-Verteidigung für den Gelb-gesperrten Jung zurück. Santos und van Drongelen meldeten sich wieder fit. Die Schalker reisen ohne größere Personalsorgen an.

BESONDERES: Der HSV hat mit Schalke gute Erfahrungen im Abstiegskampf. 2015 sprang der Club mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen die Schalker noch in die Relegation. Auch 2017 kletterte der HSV mit einem 1:1 in Gelsenkirchen am vorletzten Spieltag auf den Relegationsrang, um sich eine Woche später endgültig zu retten.

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der BVB kämpft nach dem 0:6 in München um Wiedergutmachung und gegen den Absturz aus den Champions-League-Plätzen. Die Schwaben sind den Europacup-Rängen plötzlich näher als der Abstiegszone.

STATISTIK: Der BVB verlor in München zum ersten Mal im 13. Liga-Spiel unter Stöger. Der VfB hat keines der acht Liga-Spiele unter Korkut verloren und gewann zuletzt dreimal in Folge auswärts.

PERSONAL: Beim BVB sind Reus und Toprak wieder fit. Jarmolenko ist wieder ins Training eingestiegen, muss sich aber noch gedulden. Beim VfB ist Beck nach Gelbsperre wieder dabei.

BESONDERES: Stuttgarts Torjäger Gomez erzielte seit seiner Rückkehr im Winter sechs Tore - alle auswärts.

Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Im Duell zwischen den Tabellensechsten und -siebten geht es um Punkte für den Europacup-Einzug. Hoffenheim könnte Frankfurt überholen, die Eintracht den Abstand auf 1899 auf sechs Punkte vergrößern.

STATISTIK: Die Frankfurter gewannen nur eins der vergangenen neun Spiele gegen Hoffenheim (im Mai 2015). Nur gegen Hannover 96 feierten die Kraichgauer mehr Liga-Siege (10) als gegen die Hessen (8).

PERSONAL: Frankfurt muss auf Salcedo, Mascarell und Rebic verzichten. Einsatzbereit ist Russ nach einer Blessur am Fuß. 1899 kann auf Demirbay bauen, Vogt und Hübner sind leicht angeschlagen.

BESONDERES: Es kommt zu einem Aufeinandertreffen von Vater und Sohn: Bruno Hübner ist der Eintracht-Sportdirektor, Filius Benjamin Hübner Stammkraft in der 1899-Innenverteidigung. In der Rückrunde der vergangenen Saison leitete der Sohn den Sieg ein, er verlor überhaupt noch nie gegen den kommenden Gegner.

RB Leipzig - Bayer Leverkusen (Montag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Leipzig und Leverkusen kämpfen im Direktvergleich um die Champions-League-Plätze. RB kommt nach sieben Siegen in Serie mit breiter Brust, auch wenn das 1:0 gegen Olympique Marseille enorm Kraft gekostet hat. Bayer steht nach zwei sieglosen Spielen unter Druck und hat als Tabellen-Fünfter einen Zähler Rückstand auf RB.

STATISTIK: Bei erst drei Aufeinandertreffen hat Leipzig noch nicht verloren (6:4 Tore). In der Hinrunde trennten sich beide Teams 2:2, allerdings bekamen die Sachsen in Leverkusen gleich zwei Elfmeter zugesprochen.

PERSONAL: Der zuletzt starke Konrad Laimer (Muskelriss) verletzte sich gegen Marseille am Oberschenkel und fällt vier bis sechs Wochen aus. Fraglich ist auch der Einsatz von Abwehrspieler Stefan Ilsanker (Kapselbandzerrung am Knie), der am Freitag immer noch nicht mit der Mannschaft trainieren konnte. Bei Bayer steht Lucas Alario wegen einer Rotsperre nicht zur Verfügung, dafür kehrt Lars Bender nach Leistenproblemen zurück.

BESONDERES: Für Leipzigs Rekordeinkauf Kevin Kampl kommt es zum Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.

Anzeige
Anzeige