Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der Abschluss eines Traums

CAPPENBERG Der Kunstrasenplatz in der GSC-Arena steht vor der Vollendung. Ab Ende Oktober kann er genutzt werden. Die Mitarbeiter der Firma BECO hatten gestern Glück. Es war trockenes Wetter und so konnten der Quarzsand und das Gummi-Granulat auf dem neuen Kunstrasen in der GSC-Arena aufgebracht werden.

von Von Theo Wolters

, 10.10.2007
Der Abschluss eines Traums

Das Wetter war gestern ideal, so konnten auf dem neuen Kunstrasenplatz in Cappenberg der Quarzsand und das Gummi-Granulat mit Hilfe einer Maschine aufgebracht werden.

So steht der Abschluss eines Traums vor der Vollendung. „Aus einem Halbjahresverein wird nun ein Ganzjahresverein“, verkündete GSC-Vorsitzender Thorsten Garber stolz. Dies sei besonders wichtig, um den rund 200 Kindern und Jugendlichen vernünftige Trainingsmöglichkeiten über das ganze Jahr bieten zu können. „Erstmals können wir alle Jugendklassen besetzen. Neben den drei Seniorenteams spielen zwölf Jugendteams in den verschiedenen Altersklassen“, so der Vorsitzende.

Jugend hat Vorrang

Priorität bei der Nutzung des neuen Kunstrasenplatzes hat die Jugend, doch auch die Senioren können natürlich auf dem neuen Gelände trainieren. Zudem können Meisterschaftsspiele bis zu den E-Junioren auf der 50 mal 40 Meter großen Spielfläche ausgetragen werden.

  Für die Verlegung ist die Firma BECO aus Nürnberg verantwortlich. „Es ist ein Kunstrasen der neuesten Generation, den wir hier in Cappenberg verlegen“, so BECO-Projektmanager Oliver Schimmelpfennig. Das Besondere sei eine Schicht aus Becolastic. Diese wird auf dem Untergrund verlegt, hat eine Stärke von zehn Millimetern und besteht aus einem zweilagigen Polyethylenschaum. Schimmelpfennig: „Wir haben diesen Belag schon auf vielen Plätzen verlegt. Cappenberg ist aber unser erstes Projekt in NRW.“ Unter anderem spielt auch der FC Brügge auf diesem Kunstrasen.

3000 Stunden im Jahr bespielbar

Auf der Becolasticschicht wird der eigentliche Kunstrasen verlegt. Zum Schluss werden noch rund 40 Tonnen Quarzsand und 15 Tonnen Gummi-Granulat auf die Fläche verteilt. Anschließend muss sich der Platz 24 Stunden „setzen“.

„Dieser Kunstrasen kann pro Jahr rund 3000 Stunden bespielt werden,“ so Oliver Schimmelpfennig. Er benötige nicht so viel Pflege wie andere Beläge, doch müsste er immer wieder abgezogen werden. „Einmal im Jahr ist zudem eine professionelle Pflege mit Maschinen notwendig.“ Die Lebensdauer solcher Plätze betrage 15 bis 20 Jahre.

Ganz ohne Zuschüsse finanziert

Mit der Verlegung des Kunstrasens ist die GSC-Arena aber noch nicht fertiggestellt. Es folgen noch Pflasterarbeiten und die Aufstellung von Zäunen. „Wir wollen den Platz ab der Zeitumstellung Ende Oktober nutzen“, so Thorsten Garber. Zwar ist mit der Fertigstellung ein goßes Ziel erreicht, aber GS Cappenberg ist weiterhin auf Spenden angewiesen. Rund 200 000 Euro wird das gesamte Projekt kosten, rund 100 000 Euro sind bereits durch Spenden eingegangen. Denn die GSC-Arena wird ganz ohne Zuschüsse finanziert.