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„Der Hauptmann“: Geschichte eines Nazi-Hochstaplers

Berlin. Was eine Uniform verändern kann, hat schon der Hauptmann von Köpenick veranschaulicht. Zu einem ähnlichen Trick griff der Hochstapler Willi Herold vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Dessen unglaubliche Geschichte kommt jetzt ins Kino.

„Der Hauptmann“: Geschichte eines Nazi-Hochstaplers

In seiner neuen Uniform wird Willi Herold prompt zum Hauptmann und begeht daraufhin Kriegsverbrechen. Foto: Julia M. Müller/Weltkino Filmverleih

„Der Hauptmann“ von Robert Schwentke basiert auf der Geschichte von Willi Herold, der wegen seiner Kriegsverbrechen von den Alliierten zum Tode verurteilt wurde. Am Straßenrand findet der Gefreite im Film kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs eine Hauptmanns-Uniform.

Er probiert sie an - und gibt sich von diesem Zeitpunkt an als Offizier aus. Soldaten schließen sich ihm an, froh, endlich wieder Befehle ausführen zu dürfen. Die Gruppe gelangt in ein Gefangenenlager im Emsland - und verrichtet dort schlimme Kriegsverbrechen.

Der Hauptmann, Deutschland/Frankreich/Polen 2017, 119 Min., FSK ab 16, von Robert Schwentke, mit Max Hubacher, Milan Peschel, Frederick Lau, http://www.derhauptmann-film.de

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