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Kommentar

Der Klub wahrt sein Gesicht

STADTLOHN Der freiwilllige Abstieg tut weh, doch der SuS Stadtlohn hat konsequent gehandelt, kommentiert unser Redakteur Sascha Keirat.

Oberliga und Verbandsliga – das waren die Spielklassen, in denen sich der SuS in den letzten Jahrzehnten immer präsentiert hat – über viele Jahre war er die Nummer eins im Fußballkreis. Die eigenen Ansprüche haben zuletzt offenbar aber auch dazu geführt, dass sich die Fußballabteilung wirtschaftlich kräftig verhoben hat. Zumindest aber hat der Verein das erkannt und rechtzeitig die Notbremse gezogen. Auch wenn ein freiwilliger Abstieg natürlich wehtut, wahrt der SuS damit sein Gesicht. Es gibt genügend Beispiele für Vereine, die eine ähnliche finanzielle Lage verkannt haben und sportlich komplett kollabiert sind – bis hin zu Insolvenz und Abmeldung einer ganzen Abteilung. Den Stadtlohnern kann sicherlich die Tatsache Mut machen, dass sie ein Klub mit jahrelang gewachsenen Strukturen und erfolgreicher Jugendarbeit sind. Sicher: Die erste Mannschaft spielt künftig nur noch in der Landesliga – doch es hätte deutlich schlimmer kommen können.

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