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Der Tag danach: Kein normaler Schultag

SÜDKIRCHEN Der schwere Unfall beim Martinszug war auch am Tag danach Gesprächsthema Nummer eins in der Schlossgemeinde.

von Von Theo Wolters

, 12.11.2007

Sabine Missmohl-Lohe, Leiterin der Elisabeth-Ernst-Grundschule, hatte zwar nicht an dem Zug teilgenommen, war aber direkt nach dem Unfall informiert worden. "Ich habe dann alle Kollegen informiert", so die Leiterin. Am Morgen habe man die Schüler sich nicht auf dem Schulhof versammeln lassen, sondern sofort in die Klassenräume gebeten. "Dort wurden sie von ihren Lehrerinnen in Empfang genommen."

Einige Schüler fehlten

Einige, die am Martinszug beteiligt waren, seien auch nicht in die Schule gekommen, sondern wären daheim bei ihren Eltern geblieben. "Es ist viel mit den Schülern geredet worden", so die Schulleiterin.

Auch an der Mauritiusschule in Nordkirchen stellte man sich auf die Ereignisse ein. "Es waren zwar nur wenige unsere Schüler bei dem Martinszug in Südkirchen, doch sie hatten natürlich davon erfahren", erklärte Leiterin Monika Eggert . Das Kollegium sei früher in der Schule gewesen.

Gedanken und Emotionen

"Wir haben den Kindern Gelegenheit gegeben, uns ihre Gedanken und Emotionen mitzuteilen." Es seien auch viele Fragen gestellt worden. Zum Beispiel, wie so etwas geschehen könne.

"Wichtig war, dass die Kinder über alles reden konnten", so Monika Eggert über einen traurigen Schultag.

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