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Fußball-Westfalenliga: SpVgg gegen SuS

Derby unter ganz speziellen Vorzeichen

VREDEN Es hat immer seinen Reiz, das Derby zwischen der SpVgg Vreden und dem SuS Stadtlohn. Wenn die Westfalenliga-Nachbarn an diesem Sonntag aufeinandertreffen, dann herrschen ganz spezielle Vorzeichen.

Derby unter ganz speziellen Vorzeichen

Im Hinspiel markierte Lars Ivanusic (r.) das 1:0 für die Vredener beim Derby gegen Stadtlohn und Luca Ehler (l.) Foto: Sascha Keirat

Zum 16. Mal treffen am Sonntag die Rivalen von SpVgg Vreden und SuS Stadtlohn in der Westfalenliga (bis 2008 Verbandsliga) aufeinander. Vor dem Duell ab 15 Uhr im Hamalandstadion liegen die Konkurrenten nicht nur örtlich, sondern auch in der Tabelle ganz nah beieinander. Besonders im Fokus dürften zwei Mann stehen: Stadtlohns Trainer Rob Reekers, der im Sommer die SpVgg übernimmt, sowie Michael Roßmöller, der im Winter vom SuS nach Vreden gewechselt ist.

Die Tabellensituation: Die SpVgg ist Dritter mit 31 Zählern aus 19 Spielen, gefolgt von den Stadtlohnern als Vierter mit 30 Punkten. In der Tordifferenz steht die SpVgg mit 35:25 drei Treffer besser da als der SuS mit 33:26.

Die Formkurve: Aus den letzten fünf Ligaspielen holten die Gastgeber fünf Punkte, die Stadtlohner neun. Die Gäste waren in diesem Jahr schon dreimal am Ball, mussten nach dem Auftaktsieg in Gievenbeck (2:1) zuletzt zwei Niederlagen beim BSV Roxel (0:2) und gegen Victoria Clarholz (1:2) hinnehmen. Vreden stand 2018 zweimal auf dem Platz und spielte gegen den TuS Hiltrup und beim SC Roland jeweils 1:1.

Weil der SpVgg zuletzt einige Stammkräfte fehlten, waren die beiden Remis gegen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte keine Katastrophe, wie Trainer Marcus Feldkamp findet: Natürlich wolle er jedes Spiel gewinnen, doch habe seine Mannschaft mit dem späten Ausgleichstreffer beim SC Roland Moral bewiesen. Den Stadtlohnern fehlte im Heimspiel gegen Clarholz der nötige Biss. Gerade bei eigenem Ballbesitz agierte das Team recht fehlerhaft, weshalb Reekers von einer verdienten Niederlage sprach und auf Besserung hofft.

Die Aussichten: Trotz acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer Gievenbeck ist der Aufstieg für die SpVgg noch nicht ad acta gelegt: „Wir werden bis zum Schluss alles raushauen“, sagt Feldkamp. „Vielleicht reicht ja am Ende auch der zweite Platz.“ Der ist für die Vredener aktuell zwei Punkte entfernt. Beim SuS ist der Aufstieg kein Thema – im Gegenteil: Wahrscheinlicher erscheint im Moment ein freiwilliger Abstieg. „Das heißt aber nicht, dass uns die Ergebnisse jetzt egal sind. Dann könnte ich hier gleich aufhören“, so Trainer Rob Reekers.

Das Hinspiel: Am fünften Spieltag holten die Vredener im Stadtlohner Hülsta-Sportpark einen klaren 3:0-Sieg. Lars Ivanusic, Jose Murillo und Carlo Korthals erzielten die Treffer für den damaligen Tabellenführer. „Aber die Sonne von gestern wärmt uns heute nicht mehr“, sagt Feldkamp und sieht das Rückspiel unter einem anderen Stern. Denn seither hat sich besonders im Lager des SuS einiges verändert. Das Hinspiel war die letzte Partie von Trainer Martin Stroetzel, der von Rob Reekers beerbt worden ist. Hinzu kamen viele Abgänge im Winter, unter anderem wechselte Michael Roßmöller nach Vreden.

Das Personal: Vreden muss weiter auf den rotgesperrten Marvin Möllers verzichten. Kapitän Nico Klein-Günnewick kehrt nach Erkältung zurück. Auch Bernd Verwohlt ist wieder fit. „Ansonsten werden uns aber weiterhin einige Leute fehlen, darunter Nils und Jan Temme“, so Feldkamp. Beim SuS fallen neben Jannik Buning auch Nicolas Ostenkötter (Urlaub) und Justus Jaegers (muskuläre Probleme) aus, der Einsatz der angeschlagenen Durim Feta und Jonas Schäfer ist ungewiss.

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