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Derbysieger Phönix: Alles läuft normal weiter

SCHWERTE Dass die Damenmannschaft des VV Phönix Schwerte als Tabellenführer der Volleyball-Verbandsliga ins neue Jahr geht, sorgt keineswegs für hektische Betriebsamkeit im Verein. "Business als usual" ist viel mehr die Devise. Oberliga? (Vorerst) kein Thema. Oder?

von Von Michael Dötsch

, 17.12.2007
Derbysieger Phönix: Alles läuft normal weiter

Sachlich, ruhig und gelassen: Phönix-Trainer Ralf Tinnefeld scheint in den Auszeiten des Lokalduells die richtigen Worte gefunden zu haben.

Der Vorsitzende Herbert Müller versichert jedenfalls, dass man sich bisher allenfalls beiläufig mit dem Gedanken vertraut gemacht habe, in der nächsten Saison in der Oberliga um Punkte zu spielen - alles läuft normal weiter. "Auch im letzten Jahr haben wir uns keine Gedanken über den Aufstieg gemacht. Und damit sind wir gut gefahren", sagt Müller. Für den Vorsitzenden ist es durchaus überraschend, dass Trainer Ralf Tinnefeld mit seinen Schützlingen ganz oben steht. "Wenn man den Aufwand sieht, den die Spielerinnen betreiben, ist das eigentlich ein Phänomen", meint Müller. Viele Akteure schaffen es häufig gar nicht, mehr als einmal wöchentlich zu trainieren.

Ehrgeiz ja - aber nicht um jeden Preis

Um aber nicht falsch verstanden zu werden: Sportlicher Ehrgeiz ist sehr wohl auch beim VV Phönix vorhanden - aber eben nicht um jeden Preis. "Wir werden jetzt nicht anfangen, über die Dörfer zu ziehen und Spielerinnen ansprechen, ob sie zu uns kommen. Aber was in unserem Rahmen an sportlichem Erfolg möglich ist, nehmen wir natürlich auch mit", erklärt der Phönix-Chef.

Mit anderen Worten: Sollte die Mannschaft auch am Ende der Saison die Tabelle anführen, würde die Vereinsführung ganz sicher nicht sagen, dass die Oberliga nicht zu stemmen sei. Allein an Schiedsrichterkosten käme zwar ein nicht unerheblicher finanzieller Aufwand hinzu, "aber daran sollte es nicht scheitern", so Müller.

Zwei Spiele, eine Bedeutung: Es geht um die Richtung

So dürfen die Phönix-Spielerinnen auch im neuen Jahr ruhigen Gewissens alles daran setzen, ihren Platz auf dem Tabellenthron zu verteidigen. Richtungsweisend werden dann gleich die ersten beiden Spiele 2008 gegen Unna-Massen und Hattingen - die beiden Mannschaften, die dem Tabellenführer am dichtesten auf den Fersen sind.

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