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Deshalb gibt es mehr Kriminalität von Flüchtlingen

Forscher fordern Prävention

Die Zahl der Gewaltdelikte von Flüchtlingen ist gestiegen. Kriminalwissenschaftler zeigen mögliche Gründe auf - denn Flüchtlinge sind nicht pauschal krimineller. So einfach ist die Welt nun mal nicht. Dennoch gibt das Ausmaß Anlass zur Sorge. Als Mittel gegen Gewalttaten mahnen die Kriminologen bessere Prävention an. Unter anderem müssen Angebote wie Sprachkurse, Sport und Praktika sowie Betreuungskonzepte für junge Flüchtlinge ausgebaut werden.

von Paul Klur

HANNOVER

, 03.01.2018
Deshalb gibt es mehr Kriminalität von Flüchtlingen

Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft und Religion sind oft auf engem Raum in der gleichen Unterkunft untergebracht. Das sorgt häufig für Konfliktpotenzial, sagen die Forscher. © dpa

Die Autoren Christian Pfeiffer, Dirk Baier und Sören Kliem untersuchten im Auftrag des Bundesfamilienministeriums unter anderem den in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland festgestellten Anstieg von Gewaltstraftaten. Als Grundlage diente die Kriminalitätsstatistik der Polizei. Speziell für das Bundesland Niedersachsen haben sie weiter in die Tiefe geschaut und stellen hier einen Zusammenhang zum Flüchtlingszuzug fest. Zwischen 2014 und 2016 stieg die Zahl polizeilich registrierter Gewalttaten in Niedersachsen insgesamt demnach um 10,4 Prozent - und diese Zunahme müsste fast komplett (92 Prozent) Flüchtlingen zuzugerechnet werden.

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