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Deuten lässt nichts anbrennen

Fußball

DORSTEN RW Deuten und VfL Ramsdorf ließen in der A-Kreisliga Borken nichts anbrennen und gewannen ihre Auswärtsspiele klar. Für eine Überraschung sorgte Eintracht Erle mit einem 1:0-Erfolg bei Westfalia Reken.

18.04.2010
Deuten lässt nichts anbrennen

Laufduell zwischen Gahlens Thomas Eifert (li.) und Lembecks André Kreienkamp (re.).

Mit einem knappen 2:1-Sieg behauptete sich der SV Lembeck über den TuS Gahlen. In den ersten 45 Minuten hatten die Gastgeber leichte Feldvorteile. In dieser Phase fielen auch die Tore. Das 1:0 bereitete Steffen Rekers mustergültig vor und Simon Borgmann vollstreckte (16.). In der 36. Minute war es dann André Kreienkamp, der einen Ball mit der Hand mitnahm und zum 2:0 traf (36.). Der Schiedsrichter hatte dieses Vergehen nicht geahndet, da halfen alle Gahlener Proteste nicht. Noch vor der Halbzeitpause verkürzte Jens Wischerhoff (40.) aber nach Vorarbeit des erstmals wieder eingesetzten Christian Maas. In der zweiten Halbzeit hatte der TuS zwar mehr vom Spiel, konnte sich aber keine zwingende Torchance mehr erarbeiten. Matthias Pasing, der nach langer Spielpause wieder aushalf, vergab noch eine gute Konterchance.

Am Dahlenkamp entschied der VfL Ramsdorf diese Partie dadurch, dass er die besseren Schützen in seinen Reihen hatte. Der FC Rhade hatte mehr Feldvorteile, zeigte aber Schwächen im Abwehrverhalten bei Kopfbällen. Und das war spielentscheidend. Das 0:1 (20.) entstand aus einer solchen Situation. Doch Ramon Fahrenhorst glich schon eine Minute später zum 1:1 aus. Fahrenhorst und Fabian Harke verpassten in diesem Spielabschnitt eine durchaus mögliche Rhader Führung. Entschieden wurde die Begegnung durch Ramsdorfer Treffer in der 50. und 70. Minute.

Lange Gesichter sah man gestern unter den Raesfelder Verantwortlichen. Denn die Niederlagenserie hielt auch gegen eine Rumpftruppe des SV Schermbecck II an. Und dabei hatte die Mannschaft alle Möglichkeiten, die Partie zu gewinnen. Das frühe 0:1 (3.) durch Dirk Cholewinski per Freistoß konnte Tobias Schollmeyer (10.) ebenfalls durch Freistoß aus 40 Metern egalisieren. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte André Wiese die Raesfelder 2:1 in Führung bei beiden Treffern machte Torhüter Daniel Ernst keine glückliche Figur. Als Jörg Fröhlich in der 53. Minute ein Foul beging, bekam der TSV einen Elfmeter zugesprochen. Diese Chance konnte Marcel Radmacher nicht nutzen. Cholewinski glich nach schöner Vorarbeit von Kevin Lachs (60.) zum 2:2 aus und krönte seine gute Leistung auch noch mit dem 2:3 (70.). Ava Razer aus der 1. Mannschaft des SVS sah in der 85. Minute wegen einer Tätlichkeit die rote Karte und beleidigte anschließend noch den Schiedsrichter.

Burlo überraschte die Rot-Weißen in der 3. Minute mit dem 1:0. Doch dann trumpfte die Truppe um Michael Hellekamp mächtig auf. Daniel Hennebach (10.), Jonas von Gostomski (15.), und Christian Hoppius (25.) sorgten für den 1:3-Halbzeitstand. Zwei Treffer hatte von Gostomski vorbereitet, der dann aber verletzt ausschied. Stanley Stadler (55.) sorgte für das 1:4 und Marco Mattner trafzum 1:5 (65.). Burlo kam zum 2:5 (80.), doch dann legten Hoppius (82.) und Mattner (86.) noch zwei Treffer zum standesgemäßen 7:2-Kantersieg für den Spitzenreiter nach.

Eintracht Erle lieferte beim Favoriten Westfalia Reken eine tolle erste Halbzeit ab. Da fiel auch die Entscheidung. Sebastian Hahn (44.) traf zum 0:1. Paul Mirowski und Christoph Breil hätten diesen Vorsprung durchaus noch erhöhen können. In der zweiten Halbzeit hatten die Platzherren dann mehr vom Spiel. Kevin Fasselt auf der Linie sowie Torhüter Christian Hörnemann mit einer spektakulären Parade verhinderten den möglichen Ausgleich.