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Deuten spielt meisterlich auf

Fußball

DORSTEN Unverändert ist die Situation in der Spitzengruppe der A-Kreisliga Borken. Rot-Weiß Deuten gewann das Lokalderby gegen SV Lembeck und auch Verfolger VfL Ramsdorf konnte sich behaupten.

11.04.2010

Am Deutener Bahndamm dominierten die Rot-Weißen vom Anpfiff an. Der Spitzenreiter, der in den letzten beiden Meisterschaftsspielen gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte liegen ließ, ging gleich ein hohes Tempo, dem die Maiss-Truppe kaum folgen konnte. Der Ex-Lembecker Matthias Hovestadt brachte die Deutener mit 1:0 (19.) in Führung. Ein Eigentor von Alex Kehl führte zum schmeichelhaften Lembecker Ausgleich (35.). Torjäger Marko Mattner sorgte für den 2:1-Pausenstand (41.). Auch danach beherrschten die Gastgeber ihren Erzrivalen nach Belieben. Gut und gerne hätten sie das Ergebnis noch verbessern können. Bevor Christian Hoppius (78.) zum 3:1-Endstand traf, vergbaben die Gastgeber noch einige hochkarätige Möglichkeiten. Lembecks Trainer Michael Maiß erkannte den hochverdienten Erfolg seines Stammvereins auch neidlos an: „Ich habe heute den neuen Meister gesehen.“

Recht einseitig verlief dieses Lokalduell an der Erler Westerlandwehr. Die Eintracht war die klar bessere Mannschaft, die auch in dieser Höhe verdient gewann. Das frühe 1:0 (11.) durch einen von Pascal Rehmann an Paul Mirowski verursachten Elfmeter, den Christoph Breil sicher verwandelte, stärkte das Selbstvertrauen der Hausherren. Schon wenig spätert (16.) erhöhte Carsten Heisterkamp den Vorsprung auf 2:0. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. Mit dem 3:0 von Hendrik Fundermann (53.) war die Partie vorzeitig entschieden. Danach hatten die Raesfelder zwar mehr vom Spiel, allerdings ohne echte Torchancen herauszuarbeiten. In der 75. Minute sah der Erler Jan Brüheim die Ampelkarte. Doch selbst mit zehn Akteuren schafften die Gastgeber noch das 4:0 (81.) erneut durch Christoph Breil. Raesfelds Trainer Jürgen Bülten lobte die gute Leistung der Erler und meinte lakonisch: „Zum Auftritt meiner Mannschaft habe ich keine Worte.“

Gegen die nicht zimperlich auftretenden Weseker kamen die Gahlener zu einem hoch verdienten Arbeitssieg. Manuel Lindner brachte seine Farben schnell 1:0 in Führung (10.). Danach versäumten es die Gastgeber, diesen Vorsprung entscheidend auszubauen. Fahrlässig wurden viele gute Möglichkeiten vergeben. Als Weseke in der 55. Minute zum Ausgleich kam, nahmen die Platzherren das Heft noch einmal fest in die Hand. Zahlreiche gute Chancen, zum Siegtor zu kommen, wurden aber fahrlässig ausgelassen. Erst in der 75. Minute traf Matthias Schwark zum 2:1. Weseke hatte noch eine Möglichkeit zum Ausgleich. Torhüter Stefan Thiemann vereitelte diese mit einer tollen Parade und Simon Strczemski wehrte anschließend den Nachschuss auf der Linie ab. Im Gahlener Lager war man mit dem knappen Sieg zufrieden. Der dritte Tabellenplatz konnte dadurch gefestigt werden.

Dieses Ergebnis stellt den Spielverlauf auf den Kopf. Der FC Rhade war über 90 Minuten die spielbeherrschende Mannschaft, verstand es aber nicht, aus einer Fülle von Chancen Kapital zu schlagen. Velen hatte nur eine echte Möglichkeit, die in der 23. Minute spielentscheidend war. Matthias Robert, Ramon Fahrenhorst, Matthias Hatkämper, Fabian Harke und Kai Schwering vergaben fahrlässig ihre Möglichkeiten. Damit hält die Talfahrt des FC an, denn Rhade ist nunmehr seit sechs Spielen ohne Sieg. In Abstiegsgefahr werden die Rhader wohl nicht mehr geraten, das Abrutschen in die untere Tabellenzone ist allerdings nicht zu vermeiden.

Zu einem nie gefährdeten Sieg kam die Reserve des SV Schermbeck gestern im Spiel gegen den SV Burlo. Obwohl Trainer Oli Dirr mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatte, setzte sich seine Mannschaft sicher durch. Nach torlosem Verlauf der ersten Halbzeit, in der die Gastgeber schon klare Vorteile hatten, klappte es in Durchgang zwei besser mit der Chancenauswertung. In der 53. Minute sorgte der überragende Dirk Cholewinski mit einem verwandelten Handelfmeter für das 1:0. 60 Sekunden später nutzte Thomas Schröder einen Abwehrfehler zum 2:0 und Dennis Gendolla (63.) erzielte das 3:0. Akif Aygün (77.) scheiterte mit einem allerdings umstrittenen Handelfmeter am Torhüter.