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Deutsche Springreiter beim Derby noch ohne Erfolge

Hamburg. Der belgische Springreiter Nicola Philippaerts siegt im Championat beim Derby-Turnier in Hamburg und schnappt sich ein Auto. Am Mittwoch gewann der Ire Dermott Lennon die erste Derby-Qualifikation. Die Deutschen gehen an den ersten beiden Tagen leer aus.

Deutsche Springreiter beim Derby noch ohne Erfolge

Der Belgier Nicola Philippaerts reitet auf H&M Harley Vd Bisschop zum Sieg im Championat von Hamburg. Foto: Daniel Bockwoldt

Für die deutschen Springreiter war an den ersten beiden Tagen des Derby-Turniers in Hamburg nichts zu holen. Der Belgier Nicola Philippaerts setzte sich im Championat durch und sicherte sich ein Auto im Wert von 59 000 Euro.

Am Tag zuvor hatte der Ire Dermott Lennon die erste Qualifikation zum 89. deutschen Derby gewonnen.

Erstmals war das mit 122 000 Euro dotierte Championat von Hamburg ohne ein Stechen ausgeschrieben und wurde in nur einem Umlauf entschieden. Darin blieb der 24-jährige Philippaerts mit seinem Wallach Harley fehlerfrei und war zugleich der klar Schnellste. Das Paar lag fast zwei Sekunden vor der in der Nähe von Bonn lebenden Portugiesin Luciana Diniz mit dem schon 17-jährigen Lennox und dem Iren Shane Breen mit Can Ya Makan.

Beste Deutsche war Janne-Friederike Meyer-Zimmermann mit Minimax als Zwölfte. Die ehemalige Team-Weltmeisterin zeigte den erst neun Jahre alten Wallach erstmals auf diesem Niveau. „Das Pferd wird noch einiges schaffen“, meinte die Pinnebergerin. „Ich bin stolz auf ihn.“ Insgesamt hatten 21 der 52 Starter den Parcours ohne Strafpunkte absolviert.

Das Springen war zugleich der erste Teil der Etappe der Global Champions League, des Ablegers der Global Champions Tour. Das Turnier in der Hansestadt ist die fünfte von 16 Stationen des 2016 eingeführten Wettbewerbs mit multinationalen Teams, dazu kommt noch ein Finale in Prag. Teil zwei in Hamburg steigt am Samstag unmittelbar vor dem eigentlichen mit 300 000 Euro dotierten Springen der Global Champions Tour.

Zur Halbzeit in der Hansestadt führen die St. Tropez Pirates mit Laura Klaphake aus Mühlen auf Catch me if you can und dem Belgier Pieter Devos auf Claire Z. Die Mannschaft mit den wenigsten Fehlerpunkten nach den insgesamt vier Ritten in zwei Prüfungen entscheidet die Etappe für sich. Am Saisonende werden zehn Millionen Euro an die besten der 19 Teams ausgeschüttet.

Am Mittwoch hatte der Ire Lennon die erste Derby-Qualifikation dominiert. Der Weltmeister von 2002 setzte sich in der mit 24 700 Euro dotierten Prüfung mit Gelvins Touch durch. Bester Deutscher war Hendrik Sosath aus Lemwerder auf Quel Chanel auf Rang vier.

Insgesamt waren 18 der 77 Paare ohne Strafpunkte geblieben. Darunter auch Vielseitigkeits-Weltmeisterin und Team-Olympiasiegerin Sandra Auffarth, die mit ihrer Stute La Vista Neunte wurde. Die 31-Jährige aus Ganderkesee will erstmals in diesem Jahr bei dem Kult-Springen am Sonntag dabei sein. Nach der zweiten Qualifikation am Freitag steht fest, wer im Kampf um das Preisgeld von 120 000 Euro und das Blaue Band des Derby-Siegers startet.

Auch in diesem Jahr stehen die Dressur-Wettbewerbe im Schatten der Spring-Entscheidungen. Den Grand Prix gewann die in der Nähe von Hamburg lebende Australierin Kristy Oatley auf Du Soleil knapp vor Jan-Dirk Gießelmann aus dem niedersächsischen Rehden mit Real Dancer. Dritte und Vierte wurde die ebenfalls in Deutschland beheimatete Finnin Emma Kanerva mit ihrem Hengst Heartbreaker und dem Wallach Dambacu.

Diese drei Reiter qualifizierten sich für das Finale um das 60. Derby am Sonntag. Das Besondere dabei: Die Teilnehmer müssen neben ihrem eigenen auch jeweils die Pferde der Konkurrenten reiten.

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