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Fußball-Landesliga: Eintracht Ahaus

Die Eintracht muss das Heft des Handelns in Händen halten

Ahaus Ahaus will Trend stoppen und Gastgeber Gemen weiter distanzieren.

Die Eintracht  muss das Heft des Handelns in Händen halten

So geht es: Kai Erning und Co. erzwangen im Hinspiel den 1:0-Sieg. Foto Michael Schley

Es geht nun auch um Punkte für den Klassenerhalt. Eintracht-Coach Jens Niehues verkennt die Lage nach dem Abwärtstrend mit fünf Niederlagen in Reihe nicht. Natürlich beträgt der Vorsprung der Ahauser auf den ersten Abstiegsrang acht Punkte, doch im Fußball ist vieles möglich.

„Wir sollten tunlichst vermeiden, in den Strudel weiter hineinzugeraten“, sieht Niehues nun durchaus richtungsweisende Partien kommen. Den besagten Tabellenrang 14 in der Landesliga 4 belegt ausgerechnet der Gastgeber am Sonntag, Westfalia Gemen. Dort ist der Druck, den Hebel umzulegen, nicht minder groß. Doch am Gegner will sich der Übungsleiter gar nicht orientieren: „Wir allein sind gefragt, aktiv die nahe Zukunft zu gestalten. Wir sind selbst schuld an der Entwicklung und sollten das nun auch wieder geradebiegen.“ Das freie Osterwochenende wurde zu einem Mannschaftsabend genutzt – auch, um vom Fußball einmal abzuschalten. Um dann am Dienstag gleich an die wesentlichen Dinge im Training anzuknüpfen.

Und dem Trainer gibt die Woche „ein gutes Gefühl“ – nicht nur, weil sich der Kader füllt. Tobias Hemling und Timo Brillert sind nach Sperre zurück, Hendrik Venneman und Kevin Dücker haben sich zurückgemeldet. Und so kann die Erste sogar jetzt einmal die Reserve unterstützen. Bryan Reinfeld, Saffet Semer oder auch Marcel Terbrack könnten Kandidaten nach Trainingsrückstand sein. Doch das Personal allein ist es nicht, was den Trainer positiv stimmt: „Wir hatten auch zuletzt genug Qualität auf dem Platz. Es ist die Spannung, die mich bestärkt. Punkte werden aber allein am Sonntag verteilt.“

Wille und Weitblick

Es bräuchte nun vor allem auch „Typen, die das Heft in die Hand nehmen“. Gerade bei den kräftig steigenden Temperaturen und auf Kunstrasen.

„Da kann auch einmal eine ökonomische Spielweise zum Erfolg führen. Das zu lenken, ist Aufgabe der erfahrenen Spieler. Entscheidend ist natürlich erst mal der Wille.“ Drei Punkte wären ein erster wichtiger Schritt, den Rücken wieder freizubekommen.

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