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"Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis" - Kaiseraus Trainer Wolff im Gespräch

RN-Interview

LÜNEN Heinrich Wolff, Ex-Trainer des Fußball-A-Ligisten TuS Niederaden, ist nun beim Bezirksligisten SuS Kaiserau tätig. Dort gab es zum Auftakt allerdings zwei Niederlagen. Nun will der 50-Jährige, der eigentlich nur Assistent von Marc Woller sein wollte, die Schwarz-Gelben wieder auf Kurs zu bringen.

13.04.2010
"Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis" - Kaiseraus Trainer Wolff im Gespräch

Heinrich Wolff im ungewohnten Schwarz-Gelb. Der Ex-Trainer des TuS Niederaden coacht nun den SuS Kaiserau.

Ihre ersten Spiele als SuS-Trainer hatten Sie sich bestimmt anders vorgestellt... Wolff: Klar, der Gegner war aber an diesem Tag eine Nummer zu groß für uns. Trotz der Niederlage habe ich Fortschritte gesehen. Die Mannschaft ist nach dem ganzen Theater verunsichert und braucht jetzt mal ein Erfolgserlebnis. Fakt ist aber, dass wir kleinere Brötchen backen werden.

Ich trainiere die D-Jugend von SuS Kaiserau und als Marc mich gefragt hat, habe ich zugesagt. Er ist ein feiner Mensch. Ich dachte, wir könnten zusammen die schwierige Situation meistern. Es gab ja keine große Auseinandersetzung. Nun habe ich auf Bitten des Vorstandes das Ruder übernommen. Mit dem ganzen Theater hatte ich nichts zu tun.

Mit den Leuten, die unter Marc Woller aufgehört haben, werde ich das Gespräch suchen. Dazu hat mir der Vorstand grünes Licht gegeben. Mein sportliches Konzept für die Zukunft ist es, auf unsere eigene A-Jugend zu setzen. Denn Ergänzungsspieler braucht der SuS Kaiserau nicht. Ist aber ein Spieler zu haben, der uns weiterbringt, würde ich auch nicht nein sagen. Wichtig ist mir, alles für die Mannschaft transparent zu machen.

Ich bin ein loyaler Typ. Jeder Spieler hat die Chance, sich zu zeigen. Ich stelle nach Leistung auf, nicht nach dem Namen oder Verdiensten in der Vergangenheit.

Wie schätzt Wolff die Chancen seines Teams in den richtungsweisenden kommenden Partien gegen Brackel und Königsborn ein? Und wer wird Wolffs neuer Co-Trainer in Kaiserau? Die Antworten auf diese Fragen lesen Sie im ausführlichen Interview in der Mittwochsausgabe (14. April) der Lüner Ruhr Nachrichten. ZUR PERSON Heinrich Wolff wurde am 15. Januar 1960 in Danzig/Polen geboren. Dort spielte er in der polnischen U18-Nationalmannschaft und lief auch für verschiedene Zweitligisten auf. 1986 kam Wolff nach Deutschland und schloss sich dem damaligen Verbandsligisten TuS Niederaden an. 2004 machte er schließlich die Prüfung zur Trainer-B-Lizenz und wurde Kreisauswahl-Trainer in Dortmund. Dort coachte er die heutigen Profis Marc-Andre Kruska, Sebastian Tyrala und Nuri Sahin. Seit 2007 übernahm er den TuS Niederaden als Trainer. Zunächst sollte er sich das Amt mit Patric Koch teilen, doch der Versuch misslang. Seit Februar 2008 war Wolff alleine im Amt und führte den Klub 2009 souverän zum Aufstieg. Mit guten Auftritten in der neuen Klasse hatten die Blau-Weißen den Aufstieg fast in der Tasche. Doch aus persönlichen Gründen trat er Ende Februar 2010 von seinem Amt zurück.