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Die "Neuen" treffen für den Meister

Alstätte Frank Wegener hatte es eilig: Der Leistungsträger des neuen Fußball-Stadtmeisters Eintracht Ahaus konnte die Siegerehrung nach dem Finale am Freitag Abend in Alstätte kaum abwarten, um sich bei "Ahaus livehaftig" vergnügen zu können.

Kondition dürfte der Defensivspieler dafür noch ausreichend gehabt haben, wurden er und sein Team weder im Halbfinale von den SF Graes (4:0) noch im Finale von Union Wessum (3:0) ernsthaft in Gefahr gebracht. Beim zwölften Titelgewinn und der 21. Auflage der Stadtmeisterschaften kristallisierte sich der Bezirksligist am Finalspieltag als spielstärkstes Team heraus. Nach den überzeugenden Auftritten beim eigenen "Eintracht-Pokal"-Turnier (Niederlage im Finale gegen SuS Stadtlohn) durfte Trainer Guido Berlekamp seinen ersten Titelgewinn mit seinem neuen Arbeitgeber feiern.

Wermutstropfen

Dennoch mischten sich Wermutstropfen zu den 400 Euro, die den neuen "Sparkassen-Cup" für den Sieger füllten: Der Auftritt des "zweiten Eintracht-Anzugs" am Eröffnungstag bei gleichzeitigem Testspiel des Bezirksligateams und die "Rote Karte" für Sercan Savas unmittelbar vor dem Abpfiff des Finales sorgten für einigen Unmut im Lager der Fußball-Anhänger aus Ahaus und Umgebung.

Im 21. Endspiel um die Ahauser Stadtmeisterschaft ergriffen die Eintrachtler schnell und durchaus überzeugend die Initiative. Bis direkt vor dem Seitenwechsel hielt das Abwehrbollwerk der Wessumer Union dem Druck Stand. Erst ein Foulspiel von Hendrik Böcker an Daniel Gestenberger sowie das Strafstoßtor von Neuzugang Dominik Kalitzki ebneten schließlich den Weg zum Sieg. Sercan Savas (51.) und Thomas Schneider (54.), zwei weitere "Neue" im Eintracht-Team, trafen zum 3:0-Erfolg.

Daniel Gerstenberger mit einem "lupenreinen Hattrick" und Dirk Bültbrun hatten für einen souveränen 4:0-Halbfinalerfolg für das Berlekamp-Team gesorgt. Längst nicht so einseitig war das zweite Semifinale über die Bühne gegangen: Jörg Testrote hatte mit seinem dritten verwandelten Elfmeter in dem Turnier den Titelverteidiger in Führung gebracht, ehe André Hippers für den FC Ottenstein ausgleichen konnte. Jens Wittland und Christoph Hemling, nach dem Seitenwechsel ins Spiel gekommen, rechtfertigten ihre Einwechslung mit ihren Treffern zum 3:1-Vorsprung. Rene Niemeier schaffte für den FC Ottenstein noch den 2:3-Anschlusstreffer.

Trost-Prämie

Im Elfmeterschießen um Platz drei und die "Trostprämie" von 200 Euro behielten die Ottensteiner mit 5:3 die Oberhand gegen SF Graes, die sich aber über 100 Euro aus dem erstmals von Stadtsportverband und Sparkasse Westmünsterland mit insgesamt 1000 Euro gefüllten Prämientopf freuen durften. bml

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