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Die Spiele vom 18. April im Überblick

Kreisliga A

LÜNEN Mit einem Sieg gegen Mitkonkurrent Kemminghausen behält Fußball-A-Ligist VfB 08 Lünen den Anschluss an der Spitze. Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch die Verletzung von Kapitän Michael Schlein, der mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden musste. Diese und alle anderen Partien der heimischen Kreisligisten im Überblick.

18.04.2010

 

Kreisliga A DO 3

 

 

In der ersten halben Stunde agierten beide Teams noch verhalten. Nach dem Abtasten kam mehr Schwung in die Begegnung. Mit Chancen auf beiden Seiten war das Spiel nun offener. Auf der einen Seite erarbeiteten sich die Süder durch Samir Zulfic gute Chancen. Auf der anderen Seite parierte VfB-Keeper Alexander Ruscher einige gute Torschüsse der Dortmunder.

 

Torjäger Zulfic brachte die Schwarz-Weißen nach einer Ecke in Führung. Ein Kopfball des VfBers hielt der VfL-Torhüter zunächst, doch Zulfic setzte schnell genug nach.VfB in der zweiten Hälfte mit erfolgreicher Kontertaktik

Mit der Devise, durch Konter zum zweiten Tor zu kommen, ging das Team von der Dammwiese defensiver in die zweiten 45 Minuten. Diese Taktik ging auf. Dennis Gauda erzielte eine Viertelstunde vor Schluss den Süder-Siegtreffer nach einem Konter von halblinks. Im eins-gegen-eins-Zweikampf mit dem Torwart behielt der junge 08er die Oberhand und schoss aus spitzem Winkel ein.

Auf der Linie und auch bei Distanzschüssen vereitelte Ruscher einige gute Chancen des VfL. Ein Schock für VfB gab es kurz nach dem zweiten Tor. Nach einem Foulspiel musste Kapitän Michael Schlein verletzt ausgewechselt werden. Mit dem Krankenwagen wurde er mit Verdacht auf Kreuzbandriss abtransportiert.

"Wir haben uns deutlich gegenüber letzte Woche gesteigert", freut sich Trainer Andreas Roch und betont: "Ich habe auch wieder den Siegeswillen gesehen. Die komplette Mannschaft hat sich aufgeopfert."

 

 

 

Alexander Ruscher - Güney Kurt, Patrick Klink, Peter Malik, Oliver Hilkenbach, Michael Steinhofer, Michael Schlein (78. Christopher Weis), Matthias Hiltawski, Arif Bagriacik, Samir Zulfic, Rene Harder (75. Dennis Gauda) -

Andreas Roch.

1:0 Zulfic (40.), 2:0 Gauda (75.)

SC Husen-Kurl – BV Lünen 05 2:1 (0:1) - Die Geister verpassten knapp einen Punkt beim Ersten. Husen hatte mehr vom Spiel, aber Marco Prates brachte die 05er nach in Führung. BV hatte nur einen Auswechselspieler, da viele Akteure ausfielen. Nach der Führung hatte SC drei gute Chancen. Doch Keeper Bastian Wieling parierte. Chris Studnicka vergab kurz nach dem Wechsel zwei Konter. Husen drehte die Begegnung innerhalb von vier Minuten. Kurz vor Schluss ging ein 25m-Schuss von Prates knapp am Gehäuse vorbei. „Ein Punkt wäre möglich und aufgrund unserer Leistung auch verdient gewesen“, meint Interimscoach Alexander Rickert, der für Thomas Voigt einsprang.TEAM UND TORE BV 05: Bastian Wieling - Philipp Bischof, Thorsten Müller, Taner Özkan, Kamil Jablonski, Özcan Bayraktar, Benjamin Schildt, Marco Marzischewski, Marco Prates, Slavomir Skrzekowski (67. Tolga Sarica), Chris Studnicka – Trainer: Thomas Voigt.Tore: 0:1 Prates (31.), 1:1 (53.), 2:1 (57.)

 

– Nach dieser Niederlage ist der ATC definitiv abgestiegen. Der FC 74 hat dagegen alle Chancen die Klasse zumindest sportlich zu halten. Der Beginn war recht ausgeglichen. Die erste Chance hatte Stefan Denz für den FC. Brambauers Parsuk traf ebenfalls die Latte. Steven Pauer brachte den FC auf die Siegerstraße. Als der ATC sich gegen den drohenden Abstieg stemmte, nutzten die 74er Fehler in der ATC-Abwehr zu weiteren Treffern.

Benjamin Gillner – Marco Persighe, Daniel Baumgardt, Stefan Denz, Yannik Vinken, Nermin Bevab, Thomas Kitzerow, Steven Pauer, Markus Malaschewski, Christian Strauß, Frederik Hann (75. Paul Komor) –

Christian Skaletz.

Serdar Akpinar - Mohammet Aydin, Erkan Tabakoglu, Mustafa Sisman, Yüksel Yavuz, Murat Eryigit, Osman Barak, Murat Aksoy, Semih Parsuk, Ferhat Közen, Sahin Mükremin –

Hasan Eryigit.

1:0 Pauer (50.), 2:0 Hann (70.), 3:0 Kitzerow (80.), 4:0 Komor (89.)

– Die Schwarz-Weiß-Roten starteten ähnlich wie gegen Neuasseln defensiv und kompakt. Nach Vorarbeit von Oliver Szewczyk erzielte Marcel Riepert die BVB-Führung nach einem Konter. Kurz danach (24.) verpasste Manuel Orgelmacher das zweite Tor. Der erste Fehler, ein Ballverlust, führte zum unglücklichen 1:1 für Scharnhorst. In den zweiten 45 Minuten hatte Szewczyk sofort eine Großchance zurm 2:1, schoss aber knapp vorbei. Die SG machte dies nach einer Unstimmigkeit in der BVB-Abwehr besser. Doch Brambauer ließen den Kopf nicht hängen und zeigte eine große Moral. Riepert mit seinem vierten Freistoßtor und Philipp Scheuren per Volley brachten die 13/45er auf die Siegerstraße.

Michel Kröger – Arkadi Daunhauer, Dominik Pott, Dominik Hanke, Manuel Orgelmacher, Marco Weis, Sascha Hahne (72. Patrick Jansen), Adrian Pavlovic (46. Remi Bischof), Oliver Szewczyk (81. Andreas Türpe), Marcel Riepert, Philipp Scheuren –

Wolfgang Sadlowski.

1:0 Riepert (13.), 1:1 (31.), 1:2 (60.), 2:2 Riepert (71.), 3:2 Scheuren (82.)

– Den Blau-Gelben gelang nach vier sieglosen Partien endlich wieder ein Dreier. Und dieser war verdient. Gahmen war die gesamte Spielzeit das bessere Team und erarbeitete sich viele Torchancen. Ein eigentlich missglückter Freistoß von Daniel Draht kullerte unter der gegnerischen Mauer und durch die Hände des Keepers zur Führung. Nach Vorarbeit von Draht erhöhte Andreas Gutbier kurze Zeit später zum verdienten 2:0. „Wir haben endlich einmal nicht versagt, sondern an uns geglaubt“, lobt Franke.

Jörn Herzer – Semistan Tikici, Özkan Kaymak, Onur Karaosman, Tahsin Oguz, Sinan Kaya, Andreas Gutbier, Mohammed Kara (89. Murat Kula), Hakan Kula, Ramazan Sari (83. Thomas Ehring), Daniel Draht (73. Sebastian Burmann) –

Karsten Franke.

0:1 Draht (62.), 0:2 Gutbier (72.)

– Das Ergebnis spiegelt auch den Spielverlauf wider. Denn über 90 Minuten war die Begegnung bei den heimstarken Wickedern ein Spiel auf ein Tor. Zwar kassierten die 07er in der ersten Hälfte nur ein Gegentor, doch es hätten auch mehr sein können. „Eine bodenlose Frechheit gegenüber unseren Keeper“, findet Coach Marcus Klönne nur mahnende Worte und ergänzt: „Alle, außer Andre Most, bekommen die Note sechs von mir. Da soll sich niemand beschweren, dass er beim nächsten Mal nicht spielt.“

Andre Most – Daniel Golombek, Marcus Helmers, Önder Sünbül, Dustin Serges, Kevin Glaap (46. Mark Brummel), Tom Meier, Marc Walla (64. Sven Schützner), Guido Niemeyer, Ugur Köseoglu, Stefan Ahland (60. Dennis Siegerink) –

Marcus Klönne.

1:0 (13.), 2:0 (55.), 3:0 (61.), 4:0 (70.), 5:0 (71.), 6:0 (73.), 7:0 (78.), 8:0 (89.)

– Alstedde zeigte einmal mehr, dass es verdientermaßen an der Spitze der Tabelle steht. Dabei erwischten die Mannen um Coach Andreas Bolst einen klassischen Fehlstart. Bereits nach drei Minuten zeigte der Schiedsrichter auf den Elf-Meter-Punkt. Grund dafür war, dass BWA-Keeper Sven Müller einen allein stehenden SVH-Akteur im Strafraum am Trikot zog. Herbern verwandelte den Elfer und ging in Front. Erst nach 20 Minuten verdaute die Bolst-Elf diesen kleinen Schock und kam ins Spiel. Doch das Team agierte nicht energisch genug im Sechzehner. Dadurch fehlte dem Team die Chancen. Nach der Pause machte Alstedde es aber besser und glich durch Marc Keller aus. Gute 20 Minuten später erhöhte Ünal Mert mit einem direkt verwandelten Eckstoß auf 2:1. Kurz vor Schluss machte Müller seinen Fehler zuvor wieder gut und rettete seine Farben mit einer starken Parade vor dem 2:2-Ausgleich.

Sven Müller – David Littmann, Ünal Mert, Stefan Schneider, Marc Braier, Dennis Markowski (70. Alexander Rudoj), Dominik Gregor, Marc Keller, Sascha Wolf (62. Mark Friemann), Lars Hermann, Osman Okumus (85. Peter Kotschy) –

Andreas Bolst.

1:0 FE (3.), 1:1 Keller (52.), 1:2 Mert (73.)

– „Wir haben noch nie gegen den Letzten gewonnen“, entschuldigt Trainer Andreas Schneider die 2:3-Pleite seiner Mannschaft. Dabei war Wethmar doch in Halbzeit eins das bessere Team. Zwar musste es den 0:1-Gegentreffer hinnehmen, doch Tim Hempelmann glich direkt wieder aus. Michael Grotefeld war es, der aus 20-Metern das Leder in den Winkel knallte – 2:1. Nach der Pause allerdings überraschte Selm die Hausherren mit dem 2:2-Ausgleich. Kurz vor Schluss waren sich dann noch Daniel Koch und Keeper Rene Woydschiske nicht einig, das der BV-Stürmer eiskalt ausnutzte – 2:3.

Rene Woydschiske – Robert Kittel – Thomas Sajonz, Michael Grotefels (57. Stefan Kühne), Daniel Koch, Benjamin Beyer, Andreas Sieg (65. Philip Herburg), Moritz Albrecht, Robin Möller, Tim Hempelmann, Thomas Westrup (75. Christoph Cieslik) –

Andreas Schneider.

0:1 (14.), 1:1 Hempelmann (20.), 2:1 Grotefels (31.), 2:2 (49.), 2:3 (75.)

– Auf Lünerns Rumpelacker zeigten beide Teams zunächst Mittelfeldgeplänkel. Das erste Highlight schloss der Gastgeber nach einem Querpass des SuS in den eignen Reihen zum 1:0 (33.) ab. Kurz nach der Pause rettet auf beiden Seite die Latte. Sowohl eine Flanke des Gastgeber (56.), als auch eine Flanke von Weihrich (57.) senkte sich auf die Latte. Nach Gelb-Rot für Dennis Schmidt (62.), wechselte Frank Lewandoswki mit Marcel Lewandowsky einen dritten Stürmer ein. Der SuS wurde aber klassisch ausgekontert - 2:0 (78.). Duman erzielte, nach Freistoß von Weihrich, per Kopf den Anschlusstreffer (80.).

Dennis Schmidt - Johannes Potthoff, Andreas Triller (63. Marcel Lewandowski), Lars Kirschberg, Mike Rothe, Dennis Schmidt, Andre Schmidt, Andreas Kallenbach, Engin Duman, Benny Weihrich, Basti Sudhaus –

Frank Lewandowski.

1:0 (33.), 2:0 (78.), 2:1 Duman (80.)

– Interimstrainer Christian Rixe klagt erneut das alte Lied. „Wir bestimmen das Spiel, machen aber einfach die Tore nicht“. Genter Özbay und Denaro vergaben beste Gelegenheiten. Der VfK bestrafte die Nachlässigkeiten mit dem 0:1 (35.) Niederaden schlug sofort zurück. Libero Neus eroberte einen Ball im gegnerischen 16er, legte quer auf Denaro, der zum verdienten Ausgleich traf (36.). Nach dem Wechsel wollte der TuS einen Gang zulegen. Doch der Gastgeber war wie ausgewechselt. Ein Aufbäumen war nicht in Sicht auch die Laufbereitschaft fehlte. „Wir waren einfach platt“, sagt Rixe.

Roger Nüssen - Christian Neus, Julian Sawatzki, Juri Buch, Dominik Koke, Dominik Hans, Stefano Denaro, Andreas Sawatzki (75. Sven Rölleke), Kevin Genter, Marcel Burchert (70. Marco Schulz), Mehmet Özbay –

Christian Rixe.

0:1 (35.), 1:1 Denaro (36.), 1:2 (65.), 1:3 (90.)