Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Spiele vom 18. April in der Übersicht

Fußball-Kreisliga A

WERNE Der Werner SC muss zu GW Selm. Eintracht Werne erwartet den SC Capelle. Der SV Stockum tritt gegen Ottmarsbocholt an. Und der TuS Ascheberg könnte zurück an die Spitze der Fußball-Kreisliga A springen. Die Spile vom Sonntag, 18. April, in der Übersicht.

von Von Dominik Gumprich

, 16.04.2010

Der Werner SC ist zu Gast bei GW Selm und ist gewarnt: Die Selmer konnten in der Vorwoche dem Spitzenteam aus Ascheberg mit einer starken Leistung einen Punkt abknüpfen. „Ich erwarte ein sehr enges Spiel. Ein Spaziergang wird das nicht“, so WSC-Trainer Andreas Zinke. Seine Mannschaft müsse schon eine ähnlich starke Leistung wie im Nachholspiel gegen Senden (4:0) zeigen. GW-Spielertrainer Mario Pongrac sieht seine Truppe in der Außenseiterrolle: „Deshalb müssen wir einen richtig guten Tag erwischen, um mithalten zu können“, erklär Pongrac, der bis auf Philipp Wöstmann alle Mann an Bord hat. Gute Nachrichten gibt es aus dem Lager des WSC: Mondrian Runde gehe es nach der Verletzung aus dem Senden-Spiel den „Umständen entsprechend gut“, berichtet Zinke. Es sei nach dem gefährlichen Einsteigen des VfL-Keepers nichts gebrochen.

Es ist ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“. Jörg Wintjes, Coach der Evenkämper, setzt voll auf Sieg: „Ein ’Dreier’ gegen Capelle wäre schon ein Knaller“, frohlockt er. Und wenn seine Mannschaft an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen könne, dann „geht auch gegen den SCC etwas“. Ein Sieg wäre enorm wichtig und könnte so etwas wie eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf bedeuten. Im besten Falle würde der Abstand auf Ligaschlusslicht BV Selm auf sieben Zähler anwachsen. Gleichzeitig kämen die Evenkämper bis auf einen Punkt an die Capeller heran. Ausgerechnet gegen den direkten Kontrahenten fehlen der Eintracht allerdings Aydin Ramulic (Probleme mit der Achillessehne) und Kai Wintjes, der im Nachholspiel gegen BW Alstedde (0:2) am Mittwoch eine unnötige rote Karte sah. „Das ist ärgerlich, aber da müssen jetzt halt andere in die Bresche springen“, sagt Wintjes. Auch beim SCC gibt es Probleme: Zdahl, Dransfeld, Stephan Töpper und Jäckle sind angeschlagen. Ringelkamp, Reckmann und Zimmermann fehlen sicher.

Die kritische Personalsituation ist hinlänglich bekannt: Der SV Stockum quält sich mit einem sehr dünnen Kader durch die Rückrunde. Verkleinert wird dieser immer wieder durch zahlreiche Ausfälle. Für das Heimspiel gegen Ottmarsbocholt wusste SVS-Coach Kurt Gumprich gestern noch nicht, mit welchen Spielern er rechnen kann. Fraglich sind Tolga Akbulut, Tino Köhler und Henrik Schmidt. Max Wiesniewski und Niklas Grennigloh fehlen definitiv. Wieder dabei ist Daniel Bartel. „Erst am Samstag oder Sonntagmorgen werde ich genau wissen, wer an Bord ist“, so Gumprich, der nach dem 3:2-Sieg in Bork und der schwächelnden Konkurrenz im unteren Tabellendrittel, positiv in die Zukunft schaut. „Die Tabellensituation hat sich entspannt. Wir haben 28 Punkte und ich habe mir den Restspielplan angeschaut, da wird nicht mehr viel passieren“, glaubt Gumprich.

Schafft Ascheberg wieder den Sprung an die Spitze der Kreisliga A? Gegen den Tabellensiebten, VfL Senden, stehen die Chancen auf drei Punkte nicht schlecht, aber um zurück auf Platz eins zu klettern, braucht der TuS Schützenhilfe und muss auf Patzer von Olfen und dem neuen Tabellenführer Alstedde hoffen. Die punktgleichen Olfener (52 Pkt.) müssen auswärts in Seppenrade ran, Alstedde (53 Pkt.) empfängt die Reserve des SV Herbern.