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Die Top-Teams sind gefordert - GW Außenseiter in Senden

Fußball-Kreisliga A

KREISGEBIET Der Meisterschaftskampf ist spannend wie selten zuvor: Im Fernduell tritt Tabellenführer Alstedde in Bork an, der SuS Olfen empfängt den Werner SC und Verfolger Ascheberg spielt in Senden. Alle Spiele der Kreisliga A LH im Überblick.

von Von Malte Woesmann und Dominik Gumprich

, 23.04.2010

Nur einen Punkt liegen die Olfener hinter Tabellenführer Alstedde. Von daher ist die Zielsetzung für das Spiel gegen den Werner SC klar. „Wir wollen die drei Punkte hier behalten“, erklärt SuS-Coach Wolfgang Rödiger und ergänzt: „Werne habe ich vor der Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelt und so werden wir die Partie auch angehen.“ Insgeheim hofft Olfens Trainer zudem auf einen Patzer von BWA bei den starken Borkern. „Wir sind jedenfalls bereit und jagen jetzt bis zum Gehtnichtmehr“, so Rödiger.Die Werner wollen jedenfalls alles daransetzten, um den Favoriten zu ärgern und „die Punkte nicht kampflos liegen zu lassen“, wie es WSC-Trainer Andreas Zinke formuliert. Für ihn sei Olfen die überragende Mannschaft der Liga, vom Keeper über alle Mannschaftsteile hinweg. Da hilft nur eins: „Kompakt stehen und nach vorne spielen“, so Zinke, der durchaus eine realistische Chance sieht, gegen Olfen zu punkten.

Bis auf Carsten Prott und Marvin Böttcher sind beim SuS alle Mann einsatzbereit. Beim WSC sind Mondrian Runde und Marc Fuhrmann nicht dabei. Bastian Schöpper ist wieder im Kader.

Die Borker sind derzeit richtig gut drauf. Im Jahr 2010 hat der PSV erst ein Spiel verloren und das war laut Trainer Frank Bidar eine dumme Niederlage. „Die Mannschaft hat gegen Lüdinghausen aber eine passende Reaktion gezeigt“, gibt sich Bidar zufrieden. Jetzt gegen den Tabellenführer aus Alstedde sieht er sein Team aber in der Außenseiterrolle: „Wir wollen versuchen, so lange wie möglich den Punkt zu halten. Wir haben ja vor der Saison gesagt, dass wir in diesem Jahr etwas lernen wollen und das ist gegen so eine Mannschaft wie Alstedde gut möglich.“

Brian Mengelkamp, Mario Keidel und Sebastian Böcker fallen aus.

Nach dem Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen die Eintracht aus Werne könnte der SC Capelle es jetzt ruhiger angehen lassen, denn der Abstand nach unten hat sich beruhigend vergrößert. Spielertrainer Andreas Koletzki sieht das aber ganz anders: „Wir wollen weiter Punkte sammeln und in der Tabelle noch BW Ottmarsbocholt überholen.“ Morgen gegen Wethmar – das Spiel fängt erst um 16 Uhr an – nimmt er seine Mannschaft in die Pflicht: „Sie sind zwar sehr stark, aber wir wollen uns nicht verstecken. Wir haben wegen der 0:4-Niederlage im Hinspiel noch etwas gut zu machen.“

Michael Zdahl und Bastian Ringelkamp fallen aus.

Vor dem wichtigen Spiel gegen die Eintracht aus Werne treffen die wiedererstarkten Selmer auf den VfL Senden. Spielertrainer Mario Pongrac sieht seine Mannschaft in der Außenseiterrolle. „Wir werden jedoch versuchen, 90 Minuten dagegen zu halten und wollen dann gucken, was das Ergebnis so bringt. Wir werden es den Sendenern so schwierig wie möglich machen“, so der Coach, der seiner Mannschaft eine derzeit richtig gute Einstellung attestiert.

Nicht nur die letzten Ergebnisse, sondern auch die personelle Situation kann sich derzeit sehen lassen. Nur Philipp Wöstmann und Martin Nückel fallen aus.

: Der SV Stockum muss beim – noch – Aufstiegsaspiranten TuS Ascheberg antreten und sieht sich deshalb selbst als „Außenseiter“, wie SVS-Coach Kurt Gumprich sagt. Doch er weiß natürlich, dass damit auch „der Druck auf Ascheberg lastet.“ Der TuS befindet sich momentan etwas neben der Spur. Nur sieben Zähler holte die Truppe von Reinhard Töller aus den vergangenen fünf Spielen – zu wenig für einen Titelfavoriten. So ist der Rückstand auf Tabellenführer BW Alstedde auf nunmehr vier Punkte angewachsen. Der Gegner aus Stockum holte ebenfalls sieben Zähler, allerdings brauchte er dafür nur die letzten drei Begegnungen.

Gumprich kann in Ascheberg wieder auf seinen Sohn Benjamin zurückgreifen, er hat seine Rotsperre abgesessen. Auch mit Max Wiesniewski kann der Coach wieder planen. Dafür fehlen Daniel Bartel und Marcel Hedenreich.

„Eintracht Werne muss gewinnen, wir wollen gewinnen“, beschreibt SV Herberns Reserve-Coach Hartmut Wenzel die Situation vor dem Duell seiner Mannschaft in Herbern gegen die abstiegsgefährdeten Werner. Für die Evenkämper geht es um viel. Sie müssen „das verlorene Terrain des letzten Spieltages zurück gewinnen“, so Coach Jörg Wintjes. 0:1 verlor seine Truppe im Kellerduell gegen den SC Capelle. „Uns fehlt einfach die Konstanz. Aber wir müssen das Spiel abhaken, da haben wir uns nicht gewehrt. Und so etwas geht im Abstiegskampf natürlich gar nicht“, ärgert sich Wintjes, der auf seinen Sohn Kai, Monssor Monssor (beide rot gesperrt) und Stefan Goßling verzichten muss.In Herbern will Wintjes für eine Überraschung sorgen, schließlich sei der SVH zu Hause keine Übermannschaft. Nur zwei Heimsiege der Reserve untermauern diese Annahme. Doch die Eintracht wird von den spielstarken Herbernern einiges an Gegenwehr erwarten können, „zu verschenken haben wir nichts“, sagt Wenzel, dabei geht es für seine Elf um fast nichts mehr. Aber: „Im Interesse des Vereins wollen wir weiter oben dran bleiben. Dazu muss aber das Leistungsvermögen ausgeschöpft werden“, so Wenzel.