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Die geplanten Strompreiserhöhungen in NRW

DÜSSELDORF Die Verbraucher in Nordrhein-Westfalen müssen für Strom in der Regel tief in die Tasche greifen. Weitere Preiserhöhungen drohen.

  • Der Energiekonzern RWE informierte Anfang Oktober die Öffentlichkeit über höhere Strompreise bei seinen Regionalversorgern. Demnach steigt der Verbrauchspreis ab 2008 je Kilowattstunde von 18,69 Cent auf 20,11 Cent.
  • Mitte Oktober kündigte der Energiekonzern E.ON Energie eine Preiserhöhung zum Jahreswechsel an. Demnach sollen die Strompreise bei den Regionalversorgern zwischen 7,1 und 9,9 Prozent steigen. 
  • Ein Grund für die Strompreiserhöhungen sind nach Auffassung der Stromkonzerne Beschlüsse der Politik. Die „politisch gewollten Kosten zur Förderung insbesondere der Windkraft und Solarenergie“ nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz hätten „erneut deutlich zugenommen“, teilte RWE mit. Insgesamt machten die „gesetzlich verursachten Anteile inzwischen rund 38 Prozent des Strompreises aus“.
  • Nach Angaben der Landesregierung gibt es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 119 Stromanbieter. Bislang hätten 19 Anbieter erhöhte Preise angekündigt. Bis zu zehn dieser kommunalen Unternehmen müssen mit einem Missbrauchsverfahren der Landeskartellbehörde rechnen.
  • Verbraucherschützer rechnen bundesweit mit Preiserhöhungen bei rund 300 Anbietern. Die kleineren Stromversorger und Stadtwerke vollziehen zumeist die Preispolitik der Konzerne E.ON und RWE.
  • Für die Missbrauchsaufsicht über die Großkonzerne ist das Bundeskartellamt zuständig.
  • Eine engere Preiskontrolle der Länder war am 1. Juli 2007 gesetzlich ausgelaufen. Danach gab es bereits Preiserhöhungen bei vielen Anbietern.
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