Digitaler Funkverkehr

14.12.2017, 18:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieses digitale Sprechfunkgerät kommt bei der Feuerwehr zum Einsatz.dpa

Dieses digitale Sprechfunkgerät kommt bei der Feuerwehr zum Einsatz.dpa © picture alliance / dpa

Ahaus. Die Zukunft ist digital. Darauf müssen sich auch Behörden, Rettungsdienste, die Polizei und die Feuerwehr einstellen. Wenn Feuerwehrleute bei Einsätzen miteinander reden müssen, dann haben sie das bislang über analoge Funkgeräte getan. Auch die Polizei schickte früher ihren Beamten analoge Funksprüche. Diese analogen Geräte waren aber nicht abhörsicher. Das heißt, man konnte sensible Daten zu Einsätzen mithören, wenn man ein entsprechendes Funkgerät hatte und wusste, auf welchem Frequenzbereich sich die Einsatzkräfte unterhielten. Dieses Mithören ist mit der Digitaltechnik nicht mehr möglich. Die Funkgeräte sind abhörsicher. Die Polizei im Kreis Borken nutzt die Digitaltechnik schon seit Dezember 2014. Die Feuerwehr Ahaus schließt die Digitalisierung ihres Funkverkehrs voraussichtlich im ersten Quartal 2018 ab. Dann werden 140 digitale Sprechfunkgeräte bei den Feuerwehrleuten und 41 fest eingebaute Geräte in den Fahrzeugen im Einsatz sein. Die Gesamtkosten der Umstellung von analog auf digital liegen für die Feuerwehr Ahaus bei rund 300.000 Euro. Hinzu kommen jährlich weitere Kosten zum Beispiel für das Aufspielen von Updates, für Lizenzen und das Einrichten von Funktionserweiterungen.