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Dingen verspielt Anschluss

CASTROP-RAUXEL Den Sieg und den Anschluss zur Spitze der Kreisliga A verspielten die Fußballer des SV Dingen (6.) leichtfertig am zehnten Spieltag durch ein 2:2 (1:0) gegen "Kellerkind" Spvg Schwerin II (15.). Der SVD brachte eine 2:0-Führung im RN-Spiel des Tages nicht ins Ziel.

von Ruhr Nachrichten

, 07.10.2007
Dingen verspielt Anschluss

Jubel nach dem 2:2. Schwerins Torschütze André Zientek (links) feiert mit seinem Coach Peter Wach vorzeitig den Punktgewinn.

Bereits nach vier Minuten erspielte sich der Dingens Stürmer Cihangir Sahinli die erste Chance auf das 1:0 für seine Farben. Über die linke Seite suchte er sich den Weg durch die Schweriner Abwehr zum Tor. Jedoch blieb dieser Versuch ohne Erfolg.

Auch die "Blau-Gelben" versuchten immer wieder ihr Heil im Offensivspiel. Inbesondere Dennis Schönacker schaffte es, die Dingener ein ums andere Mal in Verlegenheit zu bringen. Unter anderem in der 16. Minute, als er mit einem Fernschuss sein Ziel nur knapp verfehlte.

Den Ball ins Tor gerollt

Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Dingen jedoch das 1:0. Nach einer Flanke von Waldemar Lieder auf Marc-Andre Gick, spielte dieser auf den freistehenden Cahinli. Der Angreifer musste den Ball nur noch ins Tor "rollen" lassen (39.).

Trotz des Rückstands ließ sich Schwerins Coach Peter Wach mit Anpfiff der zweiten Halbzeit nicht aus der Ruhe bringen: "Unsere Leute spielen gut, daher habe ich kein Bedarf zu wechseln." Auch nicht nach dem 2:0 (60.) für Dingen durch Günther Netak, der sich von der Mittellinie bis zum Tor vorarbeiten konnte. Wach wechselte (noch) nicht.

Die "Treue" sollte sich auszahlen: Die "Belohnung" war das 1:2 (70.) durch Routinier Thorsten Hahn per Kopfball. Angetrieben von dem Gedanken, nicht als Verlierer aus der Partie zu gehen, gelang der Spvg auch noch das 2:2 (80.): Andre Zientek traf mit einem Volleyschuss ins Netz.

"Leute, rennt um euer Leben"

Bis zum Schlusspfiff sahen die Zuschauer an der Westheide weitere Chancen für Schwerin II. Worauf sich der sportliche Leiter Armin Theis zu Wort meldete: "Leute, rennt um euer Leben!" Der Siegeswille wurde beinahe belohnt: Murat Kanarya verfehlte mit einem Fernschuss (86.) nur knapp das SVD-Gehäuse.

  

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