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Dirk Rogalla: "Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib schaffen"

RAUXEL Am Sonntagabend (2. März) hat sich die HSG Rauxel-Schwerin in der Handball-Bezirksliga den zweiten Sieg in Folge erspielt und konnte zum ersten Mal seit dem 20. Januar wieder auf Platz zwölf vorrücken. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit HSG-Trainer Dirk Rogalla über seine junge Mannschaft und ihr Potenzial.

von Von Jörg Laumann

, 04.03.2008
Dirk Rogalla: "Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib schaffen"

Dirk Rogalla, Trainer der HSG.

Das ist natürlich eine angenehme Momentaufnahme, aber abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss. Wenn man sich die Tabelle genauer ansieht, stellt man fest, dass auf den Plätzen zehn bis 13 vier Teams nahezu gleichauf liegen: Annen hat 16 Punkte, Herdecke/Ende, die HSG Rauxel-Schwerin und Erkenschwick jeweils 15 Punkte. Das wird noch eine spannende Endphase im Kampf um den Klassenverbleib. Zunächst freuen wir uns aber, dass wir in der Tabelle vorgerückt sind. Das ist auch die Belohnung für die gute Arbeit der vergangenen Wochen.  Was hat aus Ihrer Sicht den Ausschlag für die beiden wichtigen Siege in Erkenschwick und gegen Gevelsberg gegeben?

Die Mannschaft hat sich gut entwickelt. Meine Spieler sind begeisterungsfähig und spielen Handball mit sehr viel Engagement. Ich freue mich auch sehr darüber, dass wir viele junge Spieler im Kader haben, die mittlerweile auf dem Feld Führungsaufgaben übernehmen.

Diese Ergebnisse spiegeln auch das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft wider. Wir hatten zu Saisonbeginn großes Pech und mussten verletzungsbedingt auf einige wichtige Spieler verzichten. Es dauerte daher etwas länger, bis die Mannschaft sich finden konnte. Mittlerweile ist dies gelungen. Ich bin davon überzeugt, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden.

Eigentlich überhaupt nicht. Wenn man selbst das Gefühl hat, dass man leistungsmäßig weiterkommt, fühlt man sich auch wohl. Dies war bei uns in den vergangenen Wochen der Fall. Natürlich haben wir registriert, dass andere Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel auch regelmäßig gepunktet haben. Wir müssen aber immer zuerst auf uns schauen und alles daran setzen, unsere Partien zu gewinnen. Dann können uns die Ergebnisse der Konkurrenz egal sein.  Sie haben die jungen Spieler bereits erwähnt: Rafael Gebert, Felix Zimmer oder Daniel Pavlakovik sind mittlerweile feste Größen in der ersten Mannschaft. Haben Sie ein besonders gutes Händchen im Umgang mit Talenten?

Ich habe viele Jahre als Jugendtrainer gearbeitet und in dieser Zeit auch schon dem einen oder anderen jungen Spieler auf den Weg zu höherklassigen Mannschaften gebracht. Bei der HSG Rauxel-Schwerin finde ich in dieser Hinsicht einen guten Unterbau mit zahlreichen Jugendmannschaften vor. Das Arbeiten unter diesen Voraussetzungen macht großen Spaß.

"Ich will nicht verhehlen, dass ich besonders motiviert nach Herne fahre"

Sechs Spiele stehen in dieser Saison in der Bezirksliga noch aus. Was kann die HSG erreichen?

Ich bin nicht derjenige, der sich mit dem Taschenrechner hinsetzt und überlegt, wie viele Siege wir noch brauchen. Wir haben jetzt ein schweres Auswärtsspiel in Herne vor uns, aber auch noch drei Heimspiele. Grundsätzlich gehen wir in jede Partie mit der Einstellung, dass wir gewinnen wollen. 

Wir haben bereits mehrfach bewiesen, dass wir auch mit den Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können. Auch im Hinspiel gegen Westfalia Herne 2 haben wir eine gute Leistung gezeigt und bis fünf Minuten vor Spielende sogar mit zwei Toren Vorsprung geführt. Auch wenn wir die Partie letztlich knapp 29:31 verloren haben, müssen wir uns an die positiven Eindrücke erinnern und diese mit ins Rückspiel nehmen.  Ist es für Sie ein besonderes Spiel, weil es gegen Ihren ehemaligen Verein geht?

Ich will nicht verhehlen, dass ich besonders motiviert nach Herne fahre. Allerdings weiß ich nicht, ob sich das in besonderem Maße auf die Partie auswirken wird. Ich werde ja nicht selbst auf dem Spielfeld stehen und aufs Tor werfen.   

 

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