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Wunsch nach einem Park

Disc Golfer auf Heimatsuche in Ahaus

AHAUS Die Trendsportart Disc Golf erfreut sich in Ahaus und Umgebung wachsender Beliebtheit. Nur fehlt den Aktiven derzeit noch eine feste Bleibe in der Stadt.

Disc Golfer auf Heimatsuche in Ahaus

Die Disc Golfer Ralf Ääro (l.) und Torsten Offermanns, hier beim „Putten“ im Park hinter der Hockeyhalle, suchen eine feste Bleibe. Foto: Raphael Kampshoff Foto: Raphael Kampshoff

Einen Disc Golf Park in Ahaus, das wünschen sich Torsten Offermanns und Ralf Ääro. Beide traten mit diesem Anliegen an Bürgermeisterin Karola Voß heran. Nun soll das Thema in der nächsten Sportausschusssitzung auf den Tisch kommen und Offermanns und Ääro hoffen, zusammen mit bisher 15 weiteren Disc Golf-Spielern, dass der Wunsch in Erfüllung geht.

Disc Golf ist ein Frisbeespiel, das in den 70er Jahren in den USA entstanden ist. Ziel ist es, ähnlich wie beim Golf, eine festgelegte Strecke von einem Abwurfpunkt (Tee) mit möglichst wenigen Würfen in einen Korb zu werfen. Die Frisbee muss dabei von dem Ort weiter geworfen werden, an dem sie gelandet ist. Die Scheibe darf dabei nach jedem Wurf gewechselt werden. Die Bahnen sind zwischen 40 und 200 Metern lang.

Seit zwei Jahren trainieren Offermanns und Ääro schon regelmäßig im Park hinter der Hockeyhalle oder in Reken, wo sie einen der ersten Disc Golf Parks der Region installiert haben. Da schon viele Spieler aus Ahaus und Umgebung den Sport betreiben, hoffen sie, dass auch hier ein Park entsteht. Ideale Gelände hierfür sehen sie im Freizeitgelände am Schweinesee, in den Wäldern der Bröke oder im Schlosspark. Die Vorteile eines solchen Parks liegen darin, dass sie ohne Eingriffe in die Natur auskommen, da ein guter Kurs die natürlichen Landschaftsmerkmale nutzt, um Hindernisse zu schaffen.

„Ein Disc Golf Park ist günstig in der Errichtung und würde sich sicherlich in Ahaus etablieren, da es ein idealer Familien- wie auch Wettkampfsport ist“, ist sich Offermanns sicher. „Für den Anfang reichen schon ein bis drei Scheiben, die für rund zehn Euro pro Scheibe zu erhalten sind“ so Offermanns, der als Wettkampfsportler selbst 14 Frisbeescheiben in seinem Cart mitführt.

Erfolgreich in NRW
Auch für Schul- und Firmenevents würde sich Disc Golf eignen. Die Spielgemeinschaft in Ahaus hat schon zwei ausgebildete Instruktoren, die den Sport von der Pike auf vermitteln können. Zwei Teams spielen auch schon erfolgreich in der NRW Disc Golf Liga und einige Spieler nehmen auch an der Westfalentour oder der German Tour (eine professionelle Turnierserie) teil. „Disc Golf ist einfach zu verstehen, zu erlernen und bietet ein reizvolles Freizeitvergnügen für Menschen jedes Alters und jedes Niveaus. Mindestens so wichtig wie ein gutes Ergebnis ist jedoch das gesellige Miteinander auf der Runde und der Spaß am Spiel“, hält Offermanns ein Plädoyer für einen Park in Ahaus.

Wer selbst einmal Lust hat, das Spiel zu probieren, kann dies im Ludgeri Sportpark in Reken tun oder sich per Mail an Torsten Offermanns wenden unter saintpro@t-online.de www.dgcs-reken.de

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