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Diskussion um Katzen

Diskussion um Katzen

Freilaufende Katzen töten zum Beispiel Brutvögel.dpa Foto: picture alliance / dpa

Vreden. Vor zwei Jahren wurde in Nordrhein-Westfalen das Jagdgesetz geändert. Seitdem dürfen Jäger keine Katzen mehr schießen. Deswegen gibt es jetzt mehr freilaufende Katzen, die Schaden in der Natur anrichten. Sie töten zum Beispiel Brutvögel oder kleine Säugetiere. Die Jäger sind dazu verpflichtet, wildernde Katzen aus der Natur zu entnehmen. „Vorher haben wir sie geschossen, jetzt fangen wir sie und geben sie bei der Stadt ab“, sagt Titus Degener vom Hegering Vreden. Die Stadt muss dann für den Tierarzt und die Unterbringung bezahlen. Die Kosten sind seit der neuen Regelung von 5000 Euro auf 25.000 Euro angestiegen. Als Lösung hat der Förderverein Kulturlandschaft Vreden vorgeschlagen, alle Katzen mit einem Chip zu markieren. Die Besitzer müssten dann die Kosten übernehmen, wenn ihre freilaufende Katze gefangen wird. Außerdem sollen alle Katzen kastriert werden. Dann können sie sich nicht mehr fortpflanzen und es gibt weniger wilde Katzen. Der Fachausschuss hat diesen Vorschlag aber abgelehnt, weil so eine Regelung schwierig zu kontrollieren sei. Stattdessen soll die Stadt nun die Landesregierung auffordern, nach einer Lösung zu suchen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, das Schießen von Katzen wieder zu erlauben.

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