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Doch ein „blaues Wunder“: 0:6-Klatsche für VfB

GELSENKIRCHEN / HABINGHORST Angekommen im Abstiegskampf: Durch eine äußerst bittere 0:6 (0:3)-Niederlage, bei der bisher schlechter platzierten Eintracht aus Gelsenkirchen, hat sich der VfB Habinghorst endgültig beim „Überlebenstraining“ am Tabellenende der Landesliga angemeldet.

von Von Jürgen Weiß

, 21.10.2007
Doch ein „blaues Wunder“: 0:6-Klatsche für VfB

Auf dem Boden der Tatsachen fanden die Habinghorster Kicker und ihr Mannschaftsführer Gordon Schwarze nach der 0:6-Niederlage bei der SG Eintracht Gelsenkirchen wieder.

Sechste Saisonniederlage und gleich mit einem halben Dutzend Gegentore. Wer jetzt im Habichthorst von einer einstelligen Tabellen-Geschichte träumt, der sollte weiter schlafen. Selbst am vielzitierten schlechten Rasen kann es am Sonntag nicht gelegen haben. Der enttäuschte Habinghorster Trainer Dieter Beleijew:“ Das war ein Superteppich!“ Und warum dann keine Superleistung? Beleijew hat den Grund gleich wieder in der Bereitschaft zu den Zweikämpfen gefunden. Startrainer Hennes Weisweiler, der zum Beispiel einem Berti Vogts zum Zweikampf-Terrier“ machte wusste schon vor vielen Jahren: „Wer die meisten Zweikämpfe gewinnt, der gewinnt auch das Spiel!“  Bis zum Habinghorster Tross hat sich das wohl noch nicht durchgesprochen. Alles was in der Bezirksliga noch „locker flockig“ funktionierte, reicht in dieser Liga nicht mehr. Dabei begannen seine Burschen recht gut, wie es Beleijew kommentierte: „Bis zur 20. Minute hatten wir uns gegenseitig neutralisiert!“  Aber ein Foul an seinem zuletzt so überragenden Keeper Andrè Dante sorgte für die Gastgeber-Führung. Der VfB-Keeper soll nach einem Eckstoß einen Arm ins Gesicht bekommen haben, und als er am Boden lag zappelte der Ball zum 1:0 im Netz. Die Gäste versuchten mit wütenden Attacken den Gleichstand zu erzielen und wurden erneut nach einem Eckstoß eiskalt zum 2:0 (35.) der Gelsenkirchener erwischt. Das schon in der Vorschau erwähnte „blaue Wunder“ in der Nähe der „königsblauen“ Schalker Heimat nahm seinen Anfang. Dabei hatte der „Bele“ in der Halbzeitpause nochmals auf die Brisanz der Fehlbarkeiten hingewiesen. Doch es sollte einfach nicht laufen. Gleich der erste Angriff nach dem Wechsel brachte die Vorentscheidung. Habinghorst durch Levant Ak im Ballbesitz, doch dessen Querpass erlief ein Gastgeber-Akteur, der diesen Fehlpass mit dem 3:0 (46.) sofort bestrafte. Und zwei Minuten später war „alles“ aus. Wieder ein Fehler in der Vorwärtsbewegung, und das 4:0 (48.).Kein „Kopf“ im Rasen Bemerkenswert die Tatsache, dass der VfB seinen Kopf nicht in den schönen Rasen steckte. Thorben Zöllner wird im Strafraum gefoult, doch ein Elfmeterpfiff blieb aus. Da passte es auch, dass der VfB die letzten zehn Minuten in Unterzahl agieren musste, weil Levant Ak verletzt aus dem Spiel ging. Die Auswechsel-Möglichkeiten waren ausgeschöpft. Die Tore zum 5:0 (85.) und 6:0 (88.) fielen zwangsläufig.  

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