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Doku „Eldorado“: Ein Appell für mehr Menschlichkeit

Berlin. Die Flüchtlingskrise ist noch lange nicht vorbei. Regisseur Markus Imhoof hat zu diesem Thema eine Dokumentation gedreht. Der Grund für die Arbeit liegt jedoch mehrere Jahre zurück.

Doku „Eldorado“: Ein Appell für mehr Menschlichkeit

Eine verängstigte Frau findet Trost durch die Mitarbeiter der Mare Nostrum. Foto: -/Majestic-Filmverleih

Während des Zweiten Weltkrieges nahm die Familie des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof das Flüchtlingsmädchen Giovanna aus Italien auf. „Du bist der Grund, warum ich mich auf diese Reise mache“, erzählt der 76-Jährige zu Filmbeginn aus dem Off.

„Um zu sehen, was ich eigentlich nicht sehen will.“ Und so macht sich der Regisseur auf, den Flüchtlingsströmen näher zu kommen. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Dokumentation: „Eldorado“ zeigt mit einfachen Mitteln nicht nur komplexe Zusammenhänge auf, sondern wird auf erschütternde Weise auch zu einem Appell für mehr Menschlichkeit und Mitgefühl.

Eldorado, Schweiz, Deutschland 2018, 95 Min., FSK ab 6, von Markus Imhoof

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