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Dorothee Bär: Handypause nur „wenn ich schlafe“

Berlin. Das Handy ist für viele Menschen längst unverzichtbar. Dies gilt auch für die neue Staatsministerin Dorothee Bär.

Dorothee Bär: Handypause nur „wenn ich schlafe“

Für Dorothee Bär ist das Handy unverzichtbar. Foto: Michael Kappeler

Die neue Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, verzichtet nur nachts auf ihr Handy. Handy-Pause mache sie nur, „wenn ich schlafe“, sagte die CSU-Politikerin der „Passauer Neuen Presse“. „Ansonsten habe ich aber nicht das Gefühl, dass das notwendig ist. Ich benutze das Handy ja für alles. Um mit meinen Kindern in Kontakt zu bleiben, als Wecker, als Lampe, für mobile Spiele, als Fotoapparat.“

Rufe nach Handy-Verboten für Kinder findet die 39-Jährige „unmöglich“. „Wenn sich die Eltern den ganzen Tag mit ihren mobilen Geräten beschäftigen - auch beruflich - können sie ihren Kindern doch das Handy nicht wegnehmen. Das ist lebensfremd. Ich kann jederzeit technisch kontrollieren, was meine Älteste mit ihrem Handy macht. In der Praxis muss ich das nicht machen, weil wir ein ganz großes Vertrauensverhältnis haben“, erklärte sie. Es gehe darum, was man mit dem Handy anstelle. „Mir ist jemand lieber, der auf dem Kindle seinen „Faust“ liest als jemand, der seine Nase andauernd in gedruckte Schundblätter steckt.“

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